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 RhWB verstechen (Bd. 8, Sp. 555)   ElsWB verstëcheⁿ (Bd. 2, Sp. 572b)   ElsWB angleⁿ (Bd. 1, Sp. 53b) 
 ver -stechen: zu st. 1.a. einen v., zerstechen; wat die Biene de Bu verstoch hon! Rhfrk (sonst zer-). — b. nicht richtig zustechen beim Durchschneiden der Kehle des Schlachttieres. — 2. zu st. 2. a. etwas, einen beim Spiel v.; eine Sache verheimlichen Allg. — b. sich v., sich beim Spiel v. (s. auch verstoppen) Allg.; kuwipp (kiwipp, kiwitt) v. Sol; V. spille Rip, Allg.; v. dohn Altk, Gummb; Versteches (-chelches) spiele Hunsr, Mosfrk, Siegld. Hinne weg, vor w., mit dem dicke Klesskopp; wer nit versteckt is, der muss sein; de Bär, de B.! Kreuzn. Der Sucher ruft: Häbbt ge ow versteckt (verstippt)? Die Versteckten rufen: ino (nä, jo)! Geld oder ös der Kappes gar? jo der K. ös gar Eusk-Zülp oder nuo, erut, erut, sett, sett, nu Anschlag! MGladb. RA.: Der es su düərn (dürr, mager), dat e sich hinger ener Latz v. kann Rip, SNfrk. Dem Mutige gehört de Welt, sät der Schnider, do verstoch he sich för singer Frau en der Kappestonn Köln-Stdt.

 

 verstëcheⁿ 1. flicken, zustechen. Hinecht han iʰ sechs Paar Strümpf verstocheⁿ Geberschw. 2. erstechen. Iʰ möcht diʰ v.! Bf. 3. mit Mücken- u. dgl. Stichen bedecken. Er is ganz verstocheⁿ voⁿ deⁿ Schnokeⁿ Dü.

 

 angleⁿ [àlə allg.; òlə Wh.] 1. stechen von Bienen u. a. 2. hart tadeln, strafen; 3. fischen; auch bildl. die het noch eⁿ nëtteⁿ Mann gangelt Osenb. Schweiz. 1, 329. Bayer. 1, 105.