PfWB ElsWB Staude das Wort ist WMosfrk, u. zwar -ǫ·u.t, Pl. -dən f. Merz, Saarbg, Trier, Wittl, Prüm-Stdt; -ǫ·u.dən Trier-Heidenbg, Daun-Strohn Tettschd; Demin. -ę·i.dχən Sg. u. Pl. m.: 1. Wurzelstock eines Baumes, bes. die neu ausschlagenden Schösslinge; Gromberest. Kartoffelstrauch. RA.: Iwwer Hecken o St.ən über Stock u. Stein Merz. Gertraud, de Summerbraut, dreift de Keih ean de St., de Per (Pferde) ean den Zock on de Beien ean de Flock Merz, Saarbg (s. Gertrud). — 2. übertr. a. kräftige, untersetzte Frau; en geherzt St. Trier-Stdt, Prüm-Stdt; e gesate Stauden Daun-Strohn. — b. en lange St. verächtl. hagerer Mensch Daun-Tettschd. | | PfWB ElsWB LothWB Staute das Wort, < stûten entstanden, wohl zu ndl. stuit, mndl. stuut »Stoss«, vgl. Naupen, Nuppen »Launen«, zu nuppen »stossen«, ist als -ǫut, –ou- WMosfrk in Saarl, Merz, Saarbg, Trier, Wittl, Bernk (Mos), Bitb, Prüm; -yt, –øyt Saarbg-Wellen, Bitb-Koosbüsch; Pl. -dən, –tən [südl. abseits -ūdən Pl. Saarl-Diefflen; -ǫutsən Hüttersd], meist Pl. f.: Launen, Schrullen mit Neigung zu Absonderlichkeiten; dat sen esu St.ən von him; hen hot (kreit) nomol sen St.ən, — en St., — sen gekig St.; dat Kalf hot de St.ən [Bd. 8, Sp. 546]
wenn es beim Entwöhnen von der Kuh sonst nichts fressen will u. den ganzen Tag schreit. |
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