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 RhWB Stahl (Bd. 8, Sp. 496)   Lexer stahel (Bd. 2, Sp. 1128)   Lexer stâl-herte (Bd. 2, Sp. 1131) 
  PfWB  ElsWB Stahl das Wort ist allg., u. zwar -l, –:-, –ō:-, –·ə.- [im Saargeb, Saarl -ā- für 1 a; aber -- für 1 b α; nur 1 a aus Stohl on Eisen] m. [n. uWupp 1870]: 1.a. Sg. t. wie nhd., im Gegens. zu Schmiede- oder Gusseisen; Arten aus dem berg. Eisenhammer, dreimol raffenierten St., vierkäntigen St., Bre- (gebreitet), Fluss- (Messer-), Griff-, Müll-, Puddel-, Raffenier-, Reck-, Roh-, Schwetst. (Schweiss-); en Bürdchen St. St.stangen zusammengebunden, Stöhler Pl. St.stücke Berg; wo Eisen- u. Stahllage des Ambosses zusammenkommen, do wengk (wendet) der St.; der Amboss es onganz em St. die Stahlauflage blättert stellenweise ab, in der Spr. der Schmiede Sieg; e Metz (Messer) va St. Allg. RA.: Deə hat St. e genen Hamer es ist ein starker Kerl, zeugungskräftig Eup, MGladb-Rheind. Er schafft kän himmlischen St. arbeitet gar nichts Saarl-Hüttersd. Er hat Zänn (Arme usf.) wie St. un Eisen Saarl, Allg. Fresche Mot (Mut) geht dorch St. on Iser Düss-Stdt. Besser durch de Riser wie durch St. on I. besser fortlaufen als gestochen werden Sol-Leichl. E Kerl (so stark, gesund) vo St. on Eisen (vo E. on St.) Trier, Allg. — Rätsel: Wat ös stärker als Iser on St.? et Für MGladb. Die Frau St. ut Klenebrok (Erk-Kleinenbr) möt dem ene Og, die hat os all döckes (oft) ut der Nuət

[Bd. 8, Sp. 497]
geholpe; wer es Fr. St.? die Nadel MGladb-Korschenbr. — b. Geräte aus St. α. -l, Pl. -lə(n) Bolzen im Bügeleisen [-:lən Sg. u. Pl. Neuw-Niederhsn], Biəlst.; wenn de wiere uf Simere gehst, dann brengste mer paar Stohle vor det Biəleise mit, die alde denge neist meh Rhfrk, Mosfrk, Aden, Westerw. — β. Sg. t. Abziehstahl, zum Messerschärfen, Schleifstahl, bes. des Metzgers; he strech ens mem St. lans et Metz, on do schnedd et wie Gef Rip, Allg. [n. Gummb]. — γ. Sg. t. geformtes kleines Stahlstück, zum Funkenschlagen, Fürst., St., Sten on Schwamm (früher) Rip; Allg. — δ. -:lχə, Pl. -χərə Schreibfeder Geilk-Puffend. — 2. übertr. a. -:lχə, Pl. -χər ein Gläs-chen Kornbranntwein mit einem Würfel Zucker drin, das früher die Fuhrleute in den Wirtschaften an den Chausseen, wo sie Rast machten, erhielten Monsch, Aach-Ld; -:l Sg. t., gef mech St.! Eup. — b. St. un Iser ein gemischter Likör, halb Steinhäger, h. Bonenkamp Gummb-Berghsn; eine bestimmte Zigarrensorte Düss-Stdt.

 

 FindeB stahel stâl stm. n. (BMZ II2. 556b)stahl, chalybs (stahel, stachel, stagel, stâl) Dfg. 90 a , n. gl. 66 b . allgem. ( stahal: zal Mone 8,490. von gesmîdigem stâle Bit. 2149. goltvarwer stahel ûʒ Indîâ j.Tit. 1284. 1339. ob daʒ alleʒ ein berc von stahel wære ib. 6370. wær mîn houbet mit stahel gebunden ib. 5150. sîn lîp der wart gebunden in ringe starc von stahele Engelh. 3591. ûʒ stahele wol gehertet Troj. 3720. ein netze hieʒ er machen von silber und von stâle En. 158,7. von stahel ein huot Mor. 1,2077. vgl. stahelhuot. bildl. doch ist mîn herze stahel niht Troj. 21925 ); stählerne rüstung, stählerne panzerringe Rul. Nib. der sluoc in durch stahel und durch îsen Karl 6388. die mit swerten manegen herten stahel betwungen Loh. 3005 ; stahlbogen der armbrust: tregt er einen gespanten stahel und schüest nit Kaltb. 94, 7. — vgl. Fick 2 906.

 

 stâl-herte stâl-huot s. Lexer stahel-.