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 RhWB ver-schwenden (Bd. 7, Sp. 2054)   ElsWB verschwindeⁿ (Bd. 2, Sp. 526b)   PfWB ver-schwinden (Bd. 2, Sp. 1274) 
  PfWB  ElsWB ver-schwenden -ęnd-, –ęn-, im Geb. der Schärfung -ę·n.d- [Eup-Stdt -ęind-] nach dem Nhd. verbr. schw.: Geld u. Gut v., wie nhd.

 

  PfWB  RhWB verschwindeⁿ wie hochd. Im Schwedeⁿkriej sin im Elsass vil Dörfer verschwundeⁿ Bf. ‘das Männli hät'n ganz jämmerli abbriglet .. unn isch d'rno verschwunge’ Oblarg Als. 1852, 78. ‘So isch sein ganzi Herrlichkät In änre Naacht verschwunne’ Lauterbg. Erw.2 XI 138.

 

   ver-schwinden st.:
1.
a. 'unsichtbar werden'. Die Sunn verschwindt [ KU-Bedb]. Eis un Schnee (sin) verschwunne [Keiler 11]. —
b. 'sich unauffällig entfernen'. Wo is er schun widder verschwunn? [ KL-Reichb]; vgl. PfWB verduften. Veschwinn! [PS-H'einöd, verbr.], veschwenn! [ IB-Rohrb], verschwindibus! [ NW-Weish/S]. Verschwinne so schnell, wie die Gääß trät (tritt)! [ FR-Grünstdt]. —
2. 'dahinschwinden'. Sein Geld verschwinnt wie Rääch (Rauch) [ BZ-Dernb]. —
3. v. lassen.
a. Mer hän ään veschwinne losse 'haben einen getrunken' [VPf]. —
b. 'entwenden'. Baß uf, daß er nix verschwinde loßt [ LU-Friesh BZ-Dernb Pleisw]. Syn. s. PfWB stehlen. — F.: -nd- vorn. VPf, -nn- vorn. WPf NPf. — Südhess. II 624;

[Bd. 2, Sp. 1275]
RhWB Rhein. VII 2076; Saarbr. 220; LothWB Lothr. 152; ElsWB Els. II 526; Bad. II 108.