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 RhWB Schülpe (Bd. 7, Sp. 1886)   PfWB Haar-schülpe (Bd. 3, Sp. 534)   PfWB Wasem-schülpen (Bd. 6, Sp. 1086) 
  PfWB Schülpe das Wort, zu dem Schülbe, Schülche, Schülke, Schülze zu vergleichen sind, zu ndl. schelp, schulp, mndl. scalpe, scilpe, scolpe, sculpe, mnd. schulpe, scholpe »Schale, Muschel« gehörig, ist in drei mehr oder weniger geschlossenen Geb. verbr., die z. T. zusammenhängen u. zusammengenommen, fast das ganze rhein. Geb. umfassen, u. zwar α. im u. an der Grenze des Schülbe-Geb. iləp, –e-, Pl. -lbə Saarbr-Burb Fürstenhsn Güding Hilschb Quierschd (-o-), Ottw-Merchw Uchtelfang, Wend-Merzw Reichenb, Birkf, Meis, Kreuzn-Eckw Hahnenb Heddesh Hergenf (-u-) Monzing Oberhsn Seesb Strombg Winterbg; n. davon am Rande des Geb. Saarl (Diefflen -o- u. -e-), Merz-Nunk (-u-) Warden; Trier-Mettnich (-o-), Bernk-Rhaunen, Zell-Lötzbeuren Raversbeuren Wahlenau; β. elp, Pl. -lbə, –lpə uMos in Koch (Hambuch -o-), Kobl, May u. Westerw (im nicht entrundenden Geb. -ø-); γ. an May u. Westerw anschliessend ølp, Pl. -lpə Rip n. einschl. Aden, Ahrw, Eusk, Malm, Monsch geschlossen (es fallen also aus die M u. WEif, Schleid), rrhn. nach O. sich über rip. Waldbr, Wippf u. Gummb-Drabenderhöhe Pergenr sich erstreckend u. das Siegld mit ølb, –e-, –o-, Pl. -lbə umfassend; an das lrhn. Rip (-o- Bo-Stdt) schliesst sich unmittelbar an Eup-Stdt mit øylp, Pl. -lpə u. das SNfrk in Geilk, Heinsb, Erk, MGladb, Kemp mit øləp, Pl. -lpə, das über Geld-Leuth Hinsbeck Straelen nach Klev hineinreicht (es fallen also aus Grevbr, Neuss. Kref, Mörs u. rrhn. Klevld, Ruhr (doch -ø- Dinsl-Möllen) NBerg u. nfrk. OBerg) f.: 1. sich ablösende Schale. a. Haut-, Kopfschuppe Saarbr (s. o.), Wend-Merzw, Kreuzn (s. o.), Bernk-Rhaunen, Zell (s. o.), Koch, May, Aden, Neuw-Rodenb, Altk, uWupp, Köln-Stdt, Eusk, Rheinb-Heimerzh, Bo, Dür, Jül, Aach, SNfrk, Geld; Fischschuppe Kreuzn-Hahnenb, Köln-Stdt, Heinsb-Oberbr. — b. vereinzelt: Schale des Getreidekornes Koch-Leienkaul; die Sch. um die einzelnen Bohnen oder Erbsen, die sich beim Kochen löst Kemp-Breyell; Schote des Rapses, Zitronenschale Klev; Faserteilchen, beim Brechen des Flachses Geld-Straelen; Deckblättchen (Schildchen) über der sich entwickelnden Traube Goar-ODieb; Haut der Traubenbeere Goar-Burgen; H. der Hülsenfrüchte, die sich beim Kochen ablöst Birkf-NHosenb, Dinsl-Möllen; Kerngehäuse des Kernobstes Birkf-Kirschw OTiefenb. — c. Muschel Klev; Schlüsselbeinknochen an der Schulter Koch-Leienkaul; Fehler an Gussstücken; Hosenlatz Eup-Stdt; Hautblase Kobl-Mallendar. — 2. grosse Scholle. a. Ackerscholle Verbr. im Geb. α, β, Siegld, Gummb (s. o.), Waldbr, Wippf, Rip in Sieg, MülhRh, Aden, Ahrw, Bo, Köln (also nur ein Teil von Geb. γ.). — b. Eisscholle,

[Bd. 7, Sp. 1887]
auch Issch.c. grösseres, flaches Stück Stein Saarbr; flacher Geröllstein im Wasser May-Stdt; grosser Eisensteinblock, in der Bergmspr. Altk, Siegld. — d. Scheibe, Flatsche, in der Bergmspr. ebd. — e. übertr. verächtl. mageres Stück Vieh May-Kehrig.

 

 -schülpe f.: = PfWB Haarschuppe, -schilp, Pl. -schilbe [ Don-Setschanf vereinzelt Gal]; vgl. PfWB Schülpe. Südhess. III 9. <61775.45_Haar-schülpe> —

 

  -schülpen m.: 'ausgehobenes Grasstück, Grassode', Wasemschilpe [ IB-Bebh Bliesmg ZW-Bottb]; zum Grundw. s. PfWB Schülpen 2 d. —