PfWB Schote I das Wort ist zunächst Rhfrk, Mosfrk, Rip, OBerg, u. zwar Rhfrk, Siegld ōt (uNahe in Enklaven -ū-), Pl. -də [Birkf-Eckelhsn Griebelschd, Goar hier u. da, Zell-Starkenbg ōrə, Wend-Leitersw, Ottw-Wiebelsk odə]; Mosfrk ō:t, -ū-, –o·u.- (s. Schoss IV), Pl. -dən [Trier-Mesenich Reinsf Schleidw Pl. odən; Trier-Konz Wintersd Welschbillig, Bitb (u. -ū:-, selten ugt u. out), SPrüm, Daun-Berling Boxbg Schönb Stdt, Wittl-Flusb, Bernk-Lieser, Koch-Urmersb, Kobl-Horchheim Mallendar, May vielfach, Neuw vielfach ut, Pl. -dən]; Rip u·ə.t, –ū:- [in Aden-Bodenb Kaltenborn Kempenich Liers Wollschd, Ahrw-Hain Remag Westum, Sieg-Honnef Rhönd ut, Pl. -də; Aden-Kirmutschd ot, Pl. -də; Monsch-Witzerath ǫt; Jül-Broich u:, Pl. -ə], Pl. -tə; vereinzelt u·ə.t, Pl. -tə SNfrk in Geilk-Gangelt, Heinsb-Schierwaldenr u. häufig in Grevbr, Neuss; Siegld ōdə Sg. u. Pl. (u. -rə); OBerg ōətə, Pl. -tən; dann auf der Grundlage schode (s. Schode II »Haferrispe«) ǫi, Pl. ǫiən n. Ruhr, Klev, Mörs-Ginderich; Demin. ēdχə(n), –ē:-, –ī:-, ȳ:tχə (-y-), –ə-; ikə: 1. wie nhd., noch grüne Sch. der Hülsenfrüchte u. anderer Pflanzen, Erze-, Bunne-, Ginstersch.; de Sch.ə läute, kivvere, pelle (s. d. W.; die entleerten Sch. sind dann die Läuten; s. Läute); Erze met de Sch.ə Zuckererbsen; de Bunne en de Sch.ə koche Rip, Allg. RA.: Vill Minute, v. Sch.ə sät man Hülsenfrüchte an den höchsten Stunden (um 10, 11, 12 Uhr), dann bekommt man viel Schoten Daun-Tettschd. Echtzer (Dür-Echtz) Bure, Wölleklös (Feuerbohnen), fresse Gecher (Dür-Geich) Sch.ə Neckspr. Setze de decke Bohnen twersch (quer) en de Sch.ən, git et Kreg (Krieg) Waldbr-Wildbg. — Auch die steinlose Narrenzwetsche nennt man neben andern Bezeichnungen (Hode, Tasche) Sch. Verbr.; Samenkapsel der Herbstzeitlose Bernk-Wederath, Merz-Morscholz, May-Mörz; Pitter en [Bd. 7, Sp. 1748]
de Sch.ən Blutweiderich, lythrum salicaria Sieg, MülhRh, WWippf, Bo. — 2. übertr. a. sachl. α. Geschlechtsteil des Mutterschweines Simm-Ebschd, Daun-Strohn, Sieg-Ägid (aber ūt, nicht -ū:-). — β. ū:tə Pl. verächtl. Füsse Ahrw-Bandrf. — γ. ȳ:tχə schotenförmiger Schuhflicken Düss-Holthsn. — b. persönl. alt Sch. verächtl. alte, magere Kuh Bernk-Rhaunen. | | -schote f.: 'Bohnenhülse', -schot (-ōd), -schut (-ūd), -schott (-ǫd), -schoud (-oud), -schlott (-lǫd), gew. Pl., Bohne, Bḁhne-, Buhne-, Bauhneschode, Bahneschoude, Buhneschude, Bohne-, Buhneschotte, Bohneschlotte, oft einfach Schode, Schore usw.; zur Verbr. s. K. 58. (-schlotte volksetym. umgebildet aus -schotte). Syn.: PfWB Bohnenhemse, PfWB -schale, PfWB -schefe, PfWB Hemse, PfWB Hülse, PfWB Schale, PfWB Schefe, PfWB Schote. Südhess. I 995; Rhein. I 844. — | | Schefe, Schifef.: 1. 'Schoten (der Bohnen oder Erbsen)', vereinzelt auch: 'grüne Bohnen oder Erbsen (die als Schoten gegessen werden)', Schäf, Pl. Schäfe [ LU-Altr Friesh SP-Berghs Dudhf Mechth BZ-Dernb GH-Berg Jockgr Neubg Schaidt Scheibhdt, Rußl-Katht], Scheef, Pl. Scheefe [LU-Rh'gönh SP-Heiligst LA-Herxh GH-Max'au Wörth, PfId. 156/157 Wilde 50], Schäb, Pl. Schäwe [verbr. südl. VPf südöstl. Hälfte der mittl. VPf, Wilde 26, 50], Scheeb, Pl. Scheewe [NW-Lach/Speyd SP-W'see LA-Ilbh GH-Erlb Zeisk, Rußl-Rastadt], Pl. Schäbe [ BZ-Dimb GH-Rh'zab], Pl. Schawe [ LA-Göckling BZ-Wernbg], Pl. Schiffe [ PS-Nothw Petbch Schönau], Dim.(?) Schiffel [ PS-Fischb], Dim. Pl.(?) Schiffele [ BZ-O'ottb]; meist in den Zs.: PfWB Bohnen- 1 u. 2, PfWB Erbsen-, PfWB Zuckerschefe belegt; zur Verbr. s. K. 58. Vgl. PfWB Schiefe, ferner: Nußschäfel. — 2. 'holziger Abfall beim Hanf- oder Flachsbrechen', Schäwe [ RO-Odh NW-Hardbg]; Zs.: PfWB Flachsschefe. — 3. s. die Zs. PfWB Schlangendärmschefe. — Herkunft des Wortes und sein Verhältnis zu PfWB Käfe noch ungeklärt; vgl. DWB DWb. VIII 2001 Schäfe. — Südhess. V 220 Schefe; Els. II 398 Schife; Schwäb. V 731; Schweiz. VIII 850. |