PfWB PfWB ElsWB LothWB Schnutz II das Wort, im Ablaut zu Schnitz, ist im Rhfrk in Saarbr, Ottw, Wend, Birkf, im Mosfrk in Merz-Becking Bergen, Saarbg-Wellen, an der Mos von Trier-Mehring bis Koch u. SOMay verbr., u. zwar -ots, Pl. -e-; selten -u-, Pl. -i- m.: 1.a. in Teile geschnittenes u. dann gedörrtes Obst Allg. — b. Stück von der zerschnittenen Kartoffel Birkf. En Gättschid (Göttschd) sen de Märercher grar eso schen wie hei; sie esse Grombiərebrärercher (Kartoffelbräterchen) on Schnetz met der Breih (Brühe) (ein Kartoffelgericht) altes Tanzld. Birkf. — c. Pl. geschnippelte u. getrocknete Bohnen Koch-Leienkaul. — d. Kerngehäuse des Obstes, Rest eines abgegessenen Apfels (Birne) Wend-Pfeffelb, Trier-Mehring, Bernk (Mos). — e. steinlose Zwetsche, Narrenzwetsche Koch-Laub. — f. Pl. Grütze Bernk-Stdt. — 2. übertr. a. Schnetz Pl. Klugheit, in der scherzh. RA.: Dau hascht Schn. em Kopp wie e halwer Appel Wend-Marping. — b. Schnetzcher Pl. Witze, Anekdoten; der wäss (weiss) Schn.; Schn. verzihle Birkf, Bernk-Allenb. | | -schnutz m.: = PfWB Birnenschnitz, -schnutz [LA-Impfl]; vgl. PfWB Apfelschnutz. — |
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