PfWB PfWB ElsWB LothWB schmuddelig ebd. u. weiter gehend, -ud- Kreuzn, Simm [-ul- Crastel; -url- Reich; -urəl- Birkf-Herrst; -ul- Wend-Urw, Ottw-Landsw, Saarbr (u. -udəl-); -ud- Saarl [-ul- Merz-Haustdt Schweml], Wittl, Grevbr, Geilk, Erk, Kemp, OBerg, Lennep [-ud- u. -ul- Elbf; -ūr- Siegld] Adj.: 1. morastig, schmutzig, kleberig von Flüssigkeiten, Wegen, Küchen- u. Tischgerät, Wäsche, vom Wetter; unreinlich, von Menschen, bes. Kindern u. Weibern. — 2.a. schm. Aier halbgargekocht Trier-Stdt. — b. moderig, übelriechend Merz-Bergen; schwammig, weichlich, zergehend von zu [Bd. 7, Sp. 1510]
altem Fleisch, namentlich Kalbfleisch Siegld. — c. lauwarm, vom Wasser; drückend warm, schwül, vom Wetter; et es schm. (Werer) Wend-Urw, Ottw, Saarbr, Merz, Bitb, Bernk (Mos), Kobl, Goar, Simm, May, Siegld, Aden, Ahrw, Köln, Sieg, Düss-Stdt; meist schm. warm (und schm. Wedder nasses, schmutziges, hässliches W. davon zu unterscheiden). — d. noch unreif, von Burschen Sieg. | | PfWB ElsWB LothWB schmud, schmudd die ganze Gruppe, nd. Zeitw. smudden, –ddeln, ndl. smodderen, mit der Mudd, Muddel zu vergleichen sind, ist Rhfrk, Mosfrk, Rip, Berg, SNfrk verbr., u. zwar das Adj. -ūt Hunsr in Simm, Goar, Mos von Bernk bis Kobl-Winning Bisholder, May-Hatzenport [-ut Koch-Moselkern Stdt], Neuw (nicht kurköln.); -ū Siegld [Bd. 7, Sp. 1509]
Adj.: schwül, drückend warm; et es schm., — schm. warm. |
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