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 RhWB schluren (Bd. 7, Sp. 1410)   ElsWB schlureⁿ (Bd. 2, Sp. 471a) 
  PfWB  ElsWB schluren, schlüren, ndl. sleuren, westf. slören entsprechend u. zu schluddern gehörig, ist Nfrk n. Ürd.-L. mehrfach bezeugt, u. zwar -ūr- Barm; -ūə- Kemp, Mörs, Geld, Düss-Stdt, Rees-Wesel -ȳr- (u. -ō-); -- Rees, Klev; abseits -ūə- Geilk-Birgden, -:- Köln-Stdt; -ū- Bitb-Geichl schw.: 1. intrans. mit den Füssen über den Boden schleifen Allg. — Schlöres mir! Zuruf beim Klickersp., der es dem

[Bd. 7, Sp. 1411]
Rufer erlaubt, von einer anderen Stelle, aber in gleicher Entfernung vom Ziel, zu schnellen (Gegenruf schl. dir net!) Bergh-Brüggen. — 2. trans. a. die Fäden send geschluərt verworren, in Unordnung gebracht Geilk-Birgden. — b. absol. -ȳrə, de Koh schlüə(r)t lässt das Fruchtwasser vorm Kalben ablaufen Heinsb-Erpen Lümb. — Abl.: die Schlurerei, dat Geschlur(sch).

 

  PfWB  RhWB schlureⁿ [lýrə Bf. Molsh. Str. K. Z. Wh. Rauw.] 1. nachlässig gehen, schlendern; arbeitslos umherziehen; auch zsgs. ʰerum s. Str. Geud. Wënn du eso schlurs, se kommt mr niene hiⁿ Bf. ‘Der kénnt ébbs béssers dn als nur so erum ze schlûre’ Str. CS. 94. ‘Dis letsch denn geht er us un schluurt, wie sunscht,

[Bd. 2, Sp. 471b]
elaan’ Frœlich Holzh. = Jules Froelich, Strosburjer Holzhauerfawle .. Nancy 1885. 37. 2. nicht arbeiten wollen, langsam arbeiten Bf. Bayer. 2, 532.