PfWB ElsWB schluren, schlüren, ndl. sleuren, westf. slören entsprechend u. zu schluddern gehörig, ist Nfrk n. Ürd.-L. mehrfach bezeugt, u. zwar -ūr- Barm; -ūə- Kemp, Mörs, Geld, Düss-Stdt, Rees-Wesel -ȳr- (u. -ō-); -- Rees, Klev; abseits -ūə- Geilk-Birgden, -:- Köln-Stdt; -ū- Bitb-Geichl schw.: 1. intrans. mit den Füssen über den Boden schleifen Allg. — Schlöres mir! Zuruf beim Klickersp., der es dem [Bd. 7, Sp. 1411]
Rufer erlaubt, von einer anderen Stelle, aber in gleicher Entfernung vom Ziel, zu schnellen (Gegenruf schl. dir net!) Bergh-Brüggen. — 2. trans. a. die Fäden send geschluərt verworren, in Unordnung gebracht Geilk-Birgden. — b. absol. -ȳrə, de Koh schlüə(r)t lässt das Fruchtwasser vorm Kalben ablaufen Heinsb-Erpen Lümb. — Abl.: die Schlurerei, dat Geschlur(sch). | | PfWB RhWB schlureⁿ [lýrə Bf. Molsh. Str. K. Z. Wh. Rauw.] 1. nachlässig gehen, schlendern; arbeitslos umherziehen; auch zsgs. ʰerum s. Str. Geud. Wënn du eso schlurs, se kommt mr niene hiⁿ Bf. ‘Der kénnt ébbs béssers dn als nur so erum ze schlûre’ Str. CS. 94. ‘Dis letsch denn geht er us un schluurt, wie sunscht, [Bd. 2, Sp. 471b]
elaan’ Frœlich Holzh. = Jules Froelich, Strosburjer Holzhauerfawle .. Nancy 1885. 37. 2. nicht arbeiten wollen, langsam arbeiten Bf. — Bayer. 2, 532. |
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