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 RhWB schlotterig (Bd. 7, Sp. 1379)   PfWB schlotterig (Bd. 5, Sp. 1110)   PfWB schlocker-fett (Bd. 5, Sp. 1101) 
  PfWB schlotterig Verbr. wie schlottern (s. d.) Adj.: 1. locker, nicht fest sitzend, von Geräteteilen; um den Körper schlappend, von zu weiten Kleidungsstücken; wankend gehend Allg. — 2.a. unordentlich, nachlässig in Kleidung, Gang, Arbeit Allg. — b. unsicher auf den Beinen, bei Alter, Krankheit, schwächlich, erbärmlich Mosfrk, Malm, Aden [-t- Nohn]; et as mer schl. am (im) Mogen mein Magen ist leer, knurrt Wittl-Meerf.

 

   schlotterig Adj.:
1.
a. 'nicht fest, lose, wackelig',

[Bd. 5, Sp. 1111]

[Bd. 5, Sp. 1113]
von Dingen, schlodderich (lodəriχ) [PS-Glashtt Krämer Gal 188], schlorrerich (lorəriχ) [ KU-Kollw RO-Dielkch Wintbn], schloðerich [Krämer Gal 188]; vgl. PfWB schlockerig 1. —
b. 'ohne passenden Sitz', von zu weiten Kleidungsstücken. Die Klääder hänken em ganz schlodderich um de Leib [ BZ-Dernb]. —
c. 'mollig, schwammig fett' [ GH-N'potz]. —
2.
a. 'vor Alter oder Entkräftung schlotternd, altersschwach, hinfällig, gebrechlich', von Lebewesen. Der Mann esch alt un schlodderich [ BZ-Dernb]. —
b. 'nachlässig, träge, langsam'. Das esch e fauli, schlodderichi Gesellschaft [ BZ-Dernb]. — Südhess. V 465; RhWB Rhein. VII 1379.

 

   schlocker-fett Adj.: 'sehr fett, schwammig fett', von Mensch und Tier, schlockerfett [ FR-Tiefth NW-Weish/S]; vgl. schlabber-, schlottel-, PfWB schlotterfett. Südhess. V 451; RhWB Rhein. VII 1365.