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 RhWB Schlaumen (Bd. 7, Sp. 1271)   NRhWB Schlaumen (Bd. 9, Sp. 1381) 
  NRhWB Schlaumen das Wort, aus hebr. Schelomo »Salomon« entstanden, zu vergleichen mit Schalaun, ist Rhfrk, Mosfrk als -aumə, –ǫu- [Bitb-Dudeld -ǫ-; Kreuzn-Bretzenh Heddesh -ō-, in Kreuzn-Bretzenh u. Meis-Sauschd auch -ōmər] Sg. u. Pl. an der uNahe, im Hunsr, Hochw, in Merz, Saarbg, Bernk bis Koch, Daun-Strohn, Aden-Kaltenborn, Ahrw-Sinzig bezeugt m.: verächtl. 1. Spitzn. für den Juden Allg. — 2. übertr. a. schmieriger, nachlässiger Mensch Kreuzn. — b. rurer Schl. Rothaariger Goar-Salzig. — c. verschmitzter, listiger, nur auf seinen Vorteil bedachter Kerl, der sich äusserlich dumm stellt, es aber nicht ist Allg.; Schlaumche Goar-Salzig. — d. e gure Schl. gutmütiger Mensch, der sich alle Arbeit aufhalsen lässt Meis, Kreuzn. — e. langer, steifer Kerl Kreuzn-Heddesh, Bernk-Gonzerath, Ahrw-Sinzig. — f. kleiner, unansehnlicher Junge, Mann Koch-Poltersd. — g. -eimχən n. der Zeigefinger im F.märchen; Deimchen, Schl., Langeläppchen, Vierfess-chen (-fuss), Nekläschen Bitb-Kyllbgw.

 

  RhWB [Schlaumen: Z. 29 ist ‘zu vgl. mit Schalaun’ zu streichen (s. o. bei Schalaun).]