ein -schlagen: 1. trans. a. in sinnl. Bed. α. einen Nagel e., wie Nhd. Allg.; einem etwas e., durch Schlagen beibringen; dat Lihren (Lernen) kannste em net e. Rip, Allg. — β. etwas e., einwärts schl., mit einem Schlage eindrücken, dabei oft zertrümmern; de Finster, de Dür e.; enem de Kopp (Schädel, die Here »Gehirn«) e. Allg. RA.: Dat hät dem Fat (Fass) der Boəm engeschlage! meine Geduld ist zu Ende SNfrk, Allg. Wat hingerno (hintennach) küt, dat schleiht de Ferschten (Fersen) en Köln-Stdt. Der hat e Maul wie mer em Hambeil (Handbeil) ingeschlah Mund mit Zahnlücken Wend-Berschw. — γ. Gemüse e., für den Winter in die Erde legen Allg. RA.: Der kann jet e. viel verzehren Sieg, Rees-Haldern. — δ. Waren udgl. e., in Vorrat nehmen Allg. — ε. etwas einwickeln, locker einpacken; ebbes an (in) en Duch aschlohn Bitb, Allg. — ζ. die Fäden e., die Einschlagfäden eines Gewebes zwischen die Kettenfäden bringen Allg. in der Weberspr. — b. übertr. einen Weg e., ihn wählen, betreten Allg. — 2. intrans. a. einstürzen Allg. RA.: Do schlag en al Wand en! Ausr. der Verwunderung Köln. Dem schleiht der Plaggen en er erschrickt Köln. — b. e., vom Blitze; do hät (u. es) et engeschlage Rip, Allg. RA.: Et schleht net ömmer (glik) en, wenn et donnert Drohendes tritt nicht immer ein SNfrk, Rip. — c. nach Wunsch geraten; de Kouh es (nich) got ingeschlaən Gummb, Allg.; die War es engeschlage lässt sich gut verkaufen; der neue Lihrer es got engeschl. Rip, Allg.; de Schnur (Schwiegertochter) as emol gut ageschlohn Bitb, Allg.; et as him net ageschl. nicht gelungen Bitb. RA.: Et steiht nires (nirgends) geschreve, dat all Flök (Flüche) en Wönsche net äschlönnt Eup. | | in-schlageⁿ [lan, –lawə Ha. Ri. Rom.] tr. v. Obst, bes. Zwetschen in ein Faß füllen, um Schnaps herzustellen. |
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