PfWB Schirring, Schirr-ling diese Bildung (urkundl. Schärling Trier-Irsch 1686, schörling Koch-Wollmeroth 1719) ist lrhn. Rhfrk u. Mosfrk bis ins Rip einschl. SMonsch, Schleid, Ahr (darüber hinaus in MüEif, Dür-Gey); rrhn. noch in Altk-Bachenbg Horhsn, u. zwar zunächst -liŋk, u. zwar ī(ə)r- uNahe, Birkf (-i-); ęr- Wend; ī(ə)r- Merz, Saarbg (Saargeb. u. Saarl ohne Belege); im īrək-Geb. noch in Wittl-Meerf, Zell-Raversbeuren, Daun-Gillenf Tettschd, Prüm-Mützenich; ēr- Simm, Goar; ęr- Wittl-Neuerbg, Bernk, Zell, Koch, May; r-, ər- Aden, Ahrw-Hönning, Schleid, Malm u. Prüm-Steffeln, SMonsch, dann [Bd. 7, Sp. 1154]
in MüEif, Neuw-Asb u. -lę·ŋ.dər Dür-Gey, -lęŋ Altk-Bachenbg; rliŋ Altk-Horhsn; der WRand der Eif in Trier, Wittl, Bitb, Prüm hat īrək, ē-, [- Bitb-Wolsf Wiersd], u. Prüm ausser -ī- noch erək, i- [Prüm-KlLangenf ereŋ; Steffeln riŋ u. -liŋ]; das ganze Geb. auch -rk; Pl. -ŋə(n), –gə(n) m.: 1. Fohlen im Alter von 2—3 Jahren (unter 2 Jahren von 6—18 Monaten), noch nicht angelernt, aber alt genug, dass es angeschirrt werden kann. RA.: Den Orsch ringeln (drehen) wie e fette Sch. Bitb-Wiersd. — Junger Ochse Merz-Erbring. — 2. übertr. ęrliŋgχə, Pl. -χər unerfahrenes Kind; unerfahrener, sich dumm gebärdender Erwachsener Bernk-Lieser. | | PfWB LothWB RhWB RhWB RhWB Scharabang [ʿSârəpà Olti. Roppenzw.; ʿSàrəpà Steinbr. Co. Dü. Bf. K. Z.; –pàk M.; ʿSórəp Meis.; ʿSàrp Illk.; ʿSàrəp Hf. Str. Ingw. Rothb.; ʿSàrəpâ Hag.; Demin. –pal K. Z., Hag. H.] m. Kremser, leichter Wagen auf Federn, mit geflochtenen Seitenwänden und ein oder zwei Sitzbänken, zum Spazierenfahren. Früejer sin d Büreⁿ mit dem Bënneⁿkarich gfaʰreⁿ, jetz is iʰneⁿ dr S. nimmʳ guet genue Bf. Zss. Scharabangwägel. — frz. char à banCS. Vgl. Basel 251. Pfalz 122. |
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