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 RhWB Saite (Bd. 7, Sp. 703)   PfWB mumen (Bd. 4, Sp. 1461)   RhWB saiteln (Bd. 7, Sp. 703) 
  NRhWB  PfWB  ElsWB Saite das Wort ist nach dem Nhd. allg., u. zwar Rhfrk, Mosfrk eingelautet st, –ā-, z-, aber auch daneben vielfach -ai-; sonst -ęi- u. unter dem Einfluss der Schule -ai-, da der Lehrer deutlich -ai- spricht, um die unterschiedliche Schreibung zu Seite einzuprägen [doch kommen zaghafte Einlautungen > -ē- vor, ja im Mouillierungsgeb. > zek(t)], Pl. Rhfrk, Mosfrk -də(n), sonst -tə(n) f.: 1. wie nhd., S. auf Musikinstrumenten, Geie-, Klaviers.; de S.ə ufziehe Rhfrk, Allg. — 2. übertr. a. Schnur, aus Zwirn gedobbelt, am Spinnrad, die die Bewegung vom Rade auf die Spule überträgt Birkf, Simm, Bitb-Dudeld. — b. Pl. Holzfasern, die dem nicht glatt abgerissenen Holze anhaften; de S.ən durchhauen Saarbg-Beurig.

 

   mumen schw.: 'Speichel aus dem Munde laufen lassen', von kleinen Kindern, mume (mūmə) [ GH-Neubg]; vgl. PfWB Mumenlappen; PfWB seifern. ElsWB Els. I 681 muemen.

 

  NRhWB  PfWB saiteln, saitern vereinzelt in Rhfrk sdərə Meis, Kreuzn; -dəln Saarl-Saarwelling schw.: das Mundwasser ungewollt fliessen lassen, seibern (s. d.). — Abl.: die Säder(er)ei, das Gesäder.