Wörterbuchnetz
Netz-Navigator
 
 RhWB Saite (Bd. 7, Sp. 703)   PfWB mumen (Bd. 4, Sp. 1461)   PfWB trielen (Bd. 2, Sp. 505) 
  NRhWB  PfWB  ElsWB Saite das Wort ist nach dem Nhd. allg., u. zwar Rhfrk, Mosfrk eingelautet st, –ā-, z-, aber auch daneben vielfach -ai-; sonst -ęi- u. unter dem Einfluss der Schule -ai-, da der Lehrer deutlich -ai- spricht, um die unterschiedliche Schreibung zu Seite einzuprägen [doch kommen zaghafte Einlautungen > -ē- vor, ja im Mouillierungsgeb. > zek(t)], Pl. Rhfrk, Mosfrk -də(n), sonst -tə(n) f.: 1. wie nhd., S. auf Musikinstrumenten, Geie-, Klaviers.; de S.ə ufziehe Rhfrk, Allg. — 2. übertr. a. Schnur, aus Zwirn gedobbelt, am Spinnrad, die die Bewegung vom Rade auf die Spule überträgt Birkf, Simm, Bitb-Dudeld. — b. Pl. Holzfasern, die dem nicht glatt abgerissenen Holze anhaften; de S.ən durchhauen Saarbg-Beurig.

 

   mumen schw.: 'Speichel aus dem Munde laufen lassen', von kleinen Kindern, mume (mūmə) [ GH-Neubg]; vgl. PfWB Mumenlappen; PfWB seifern. ElsWB Els. I 681 muemen.

 

   trielen schw.: 'Speichel aus dem Mund fließen lassen', von kleinen Kindern, triele (drīlə) [ GH-Büchbg], vom kranken Rindvieh [ SP-Heiligst]; vgl. PfWB seifern. Südhess. I 1728; ElsWB Els. II 755 trüelen; Bad. I 557.