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 RhWB Sackleinen (Bd. 7, Sp. 676)   PfWB Hoden (Bd. 3, Sp. 1123)   LothWB Sackleiter (Bd. 1, Sp. 425a) 
  PfWB  PfWB Sack-leinen (s. S.) Allg.: wie nhd. Subst. u. Adj.

 

   Hoden2 m., n.:
1. 'das beim Hecheln von Hanf anfallende gröbere Werg, aus dem dickeres Garn gesponnen wurde', meist Pl. Hode (hōdə) [KU-Schmittw/O Börsbn WD-Niedkch RO-Rehborn Lettw KL-Hirschhn Fischb Wilde 87 Schandein Sprachsch. 82], (hōðə) [ KU-Kaulb], Hore (hōrə) [ KL-Gimsb Schneckhs], de Hode [ KU-Bechb]; vgl. PfWB Hede. Zs. PfWB Schwinghoden. a. 1773: 1 gebund Hoden [Kurpf. 1588-

[Bd. 3, Sp. 1124]
90, Invent. Rothselberg]. —
2. 'gröbstes Leinen, das früher zur Herstellung von Säcken und Wagentüchern verwendet wurde', Sing. Hode, Hore [mancherorts WPf]; vgl. PfWB Sackleinen, PfWB hoden1. — Genus m. erkennbar belegt für KU-Albess und WD-Niedkch, n. für HB-Höch. — Nach Kluge-Mitzka20 von idg. *(s)keu- 'bedecken, umhüllen' herzuleiten; somit etym. verwandt mit Hoden1. — Südhess. III 645 Hodich; RhWB Rhein. III 737.

 

  PfWB  RhWB Sackleiter kleine Wagenleiter, wie sie der Müller aufstellt, um Säcke zu fahren.