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 RhWB anrühren (Bd. 7, Sp. 590)   PfWB an-tasten (Bd. 1, Sp. 289) 
 an- rühren: 1. wie nhd. a. etwas, einen a.; ek rühr nu nickst meh an ich bin satt; rühr mek ens an! Drohung Gummb, Allg. RA.: Dat geht mech nicks an; wat brennt, dat r. ech an MGladb-Rheydt. Alles belure, ävver necks a.! Rip, Allg. Bo (wo) dech dei Himb anruhrt, best dau verkihrt schlecht gelaunt, — biste schlecht Allg.; du dogs net, wo et H. dech anrührt Rip, Allg. Rühr mi nit an, ek häbb et samte Jäcksken an! dem Zimperling in den Mund gelegt Rees. Kräutchen (Dröckche ‘Gertrud’, Kriddelkreitche, Klüttje) rühr mich net an die Pflanze impatiens noli tangere, u. ein empfindlicher Mensch Allg.; Klüttje rühr min nit an, of ek fist schamhafte Sinnpflanze, mimosa pudica Klev, Emmerich; Dröckche (Getrud) rühr mech net an Ackerveilchen Sieg-ODollend; empfindl. Kind ebd., Aach-Merkst. — b. Teig, Suppe (udgl.) a., ansetzen in den Bestandteilen. Den Deg (Dessem, Damp ‘Sauerteig’) a. Allg. RA.: Die Sopp esse, die en annerer angerihrt hat eine Sache für einen andern austragen Ottw. — c. et Führ a., aufstochern Schleid. — 2. übertr. a. einen a., anreden Merz-Erbring. — b. einen a., treffen, d. h. dessen Klicker im Spiel Ahrw. — c. ech se ageruhrt. α. vom Schlag getroffen. — β. he es gau (gäng, flöck, līət) a. beleidigt Dür, Jül, Aach.

 

   an-tasten schw. 'mit der Hand anfühlen, angreifen', oontaschde [ KU-Schmittw/O], aan- [ RO-Obd]; vgl. PfWB antapschen.