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 RhWB pfui (Bd. 6, Sp. 800)   PfWB pfui (Bd. 1, Sp. 878)   PfWB fui (Bd. 2, Sp. 1637) 
  PfWB pfui s. fi, fich, fau, fui, fo [in Birkf-Herrst pfoi!; Trier-Schleidw pfui ai, pf. ai! in Kobl, Neuw pfui Jann ()!]

 

   pfui Interj.: Ausruf des Abscheus und Ekels, fui! verstärkt: a fui Deiwel! [allg.]. Fui (der Schaan)! Zuruf an den Hund, der auf einen Menschen oder ein Tier losgehen will [FR-Bockh, verbr.]. Das Kind, das beim Fangspiel auf dem Botten (Ruheplatz) geschlagen wird, ruft: Fui, 's gilt mer net [ LA-Siebdg]. SprW.: Owwe hui, unne fui [allg., auch Don Gal Buch]. KR.: Pfui, pfui, schämm dich vor deim klänne Fingerle, dabei führt man mit dem Zeigefinger der linken Hand über den kleinen Finger der rechten Hand [ GH-Hatzbühl]. Variante: Äks, äks, ausgelacht mit'm kleene Fingerle, mit der grauße (große) Hand; pfui, esch das e Schand! [ GH-Leimh]; vgl. PfWB äks, PfWB ätsch. RhWB Rhein. VI 800; Bad. I 217; Hess.-Nass. II 625.