PfWB nachts wie Nacht lautend; doch lautet in Bitb gegenüber nīχt das Adv. nts; im Rip nāx-Geb. nāks (seltener -xs); im sndfrk. nx-, nǫux-Geb. n, –ǫu-; im nęit-Geb. neben nęits auch nęis; in der Selfk, in Kemp, Geld, Mörs, Klev ət nāxs, –a-, nęi(t)s (s. morgens) Adv.: wie nhd.; es kann heissen: nęits, ət n., dəs n., əs n. MGladb, Allg. (setze die Vokale ein!). RA.: Die ehrlich Läckt (Leute) schlofen nots, die Neistnotzen awer schaffen n. un schlofen um Dag Bitb. Mer mant (meint), dir deht nots opstohn, fear Brutt ze essen ihr verbraucht sehr viel Brot Bitb-NWeis. De fliet nore nachts aus wie en Eil (Eule) wer sich n. gern herumtreibt Simm-Laub. De Mädercher, de sich um Ond (Abend) sching (schön) machen, sächen (seichen) nots an (in) 't Bet Bitb, Trier, Prüm. Wer mech naks stellt (stiehlt), es fru, dat e mech am Dag wedderbrängk Selbstironie Sieg. | | nachts Adv.: wie schd., Ggs.: PfWB tags, na(a)chts, s. PfWB Nacht [verbr.]. Naachts bleibt mer dehääm [ BZ-Dernb]. Mer is et dodsterwensiwwel, alles geht unnersich un owwersich un nachts brenn ich wie Feier [Westricher Kalender 1957 103]. SprW.: Naachts sin alle Katze schwarz [ KL-Reichb]; Var. s. PfWB Nacht. 's Geld schafft naachts [ KU-Diedk]. WR.: Wann de Hohn nachts kreischt, gib's Reen [ KU-Odb]. Volksgl.: Mer soll nachts Esse stehle fer bloo Huschde [Fogel Beliefs Penns Nr. 1789]. Südhess. IV 891; RhWB Rhein. VI 19. |
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