PfWB Mutter-füllen (s. S.) mo·u.dər- Bernk, Merz; -od- Birkf, Ottw n.: weibl. F. RA.: Darres (das ist) e schen M. er ist unselbständig, hängt an Mutters Schürze Birkf.[Bd. 5, Sp. 1480]
| | Fülli, Fülleⁿ [Feli Olti.; Fìli Heidw.; Fìli Ensish. Su. NBreis. Dessenh.; Fìlə Hattst. Dü. Rapp. Ndhsn. Str. Betschd.; Fel Hf.; Filə Lorenzen]; Demin. Füllele, n. 1. Füllen, Fohlen. Kleini Ross blin lang F. behalten lange ein jugendliches Aussehen, übertr. auch von kleinen Leuten Hi. Rapp. ‘ein schn Flle’ Mosch. I 413. Lustig siⁿ wie e Füllele Hi. 2. scherzh. für einen munteren, mutwilligen Menschen. Ja, ich bin keⁱn F. meʰʳ, ich hab 65 (Jahre)! Betschd. 3. Schelte für Erwachsene: Alts F., kaⁿⁿs dieˢ Kinder nit geʰⁿ loⁿ! Dü. Das is e alts F., spielt mit dëneⁿ Kinderⁿ! ebd. Syn. Wütschel, Wüschele, Mütschel. ‘Fülle Equulus’ Dasyp. — Schweiz. 1, 795. Bayer. 1, 710. | | [Bd. 2, Sp. 708] Tütz-füllen n.: 'Fohlen, das noch von der Stute gesäugt wird', s. PfWB Tütz 1 a, Ditzfille [ HB-Kirrbg], Detz- [ KL-Weilb]. |
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