PfWB mifern das Wort ist in Wend, Ottw, an der ganzen Saar, in Trier geschlossen verbr.; dann noch vereinzelt in Bitb-Geichl, Daun-Tettschd, Wittl-Greimerath, Bernk-Neumag, Koch-Kaisersesch Urschmitt u. (in Bed. 2) Schleid-Schmidth, u. zwar -īf- [an der Saar auch -īv-; in Merz, Saarbg meist -īəf-, –īăf-, –īərf-] [-ēf- Trier-Thomm Waldrach, Wittl-Binsf, Bernk-Neumag; -fəln Trier-Fell; mēăfərə Trier-Bonerath, Koch-Urschmitt; -if- Trier-Möhn; -ef- Bitb-Geichl, Saarbg-Kelsen Wehing Meurich Portz Onsd, Saarl-Roden; -ø- Saarbg-Serrig Wellen] schw.: 1.a. winseln, kläglich heulen, von Hunden, bes. wenn sie irgendwo eingeschlossen sind u. heraus wollen, bei Hunger (bei Freude leise); her, wie der Hond mifert; dem es et kalt, ruf en eren; loss de H. emol erin vun der Kett, der mifert zu arg! — b. unterdrückt weinen, wimmern, stöhnen, bes. von Kindern, abgerissen schluchzen, wenn sie sich ausgeweint haben oder wenn sie Miene zum Weinen machen; er hot gəänzt on gemifert; wat miferscht dau dann noch? — 2. er mifert sich braust im Zorne auf Schleid-Schmidth. — Abl.: die Mifer(er)ei, dat Gemifer(sch), der Miferer (1 b). | | mifern 'winseln, heulen' s. PfWB miefern; |
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