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 RhWB mifern (Bd. 5, Sp. 1130)   PfWB mifern (Bd. 4, Sp. 1321) 
  PfWB mifern das Wort ist in Wend, Ottw, an der ganzen Saar, in Trier geschlossen verbr.; dann noch vereinzelt in Bitb-Geichl, Daun-Tettschd, Wittl-Greimerath, Bernk-Neumag, Koch-Kaisersesch Urschmitt u. (in Bed. 2) Schleid-Schmidth, u. zwar -īf- [an der Saar auch -īv-; in Merz, Saarbg meist -īəf-, –īăf-, –īərf-] [-ēf- Trier-Thomm Waldrach, Wittl-Binsf, Bernk-Neumag; -fəln Trier-Fell; mēăfərə Trier-Bonerath, Koch-Urschmitt; -if- Trier-Möhn; -ef- Bitb-Geichl, Saarbg-Kelsen Wehing Meurich Portz Onsd, Saarl-Roden; -ø- Saarbg-Serrig Wellen] schw.: 1.a. winseln, kläglich heulen, von Hunden, bes. wenn sie irgendwo eingeschlossen sind u. heraus wollen, bei Hunger (bei Freude leise); her, wie der Hond mifert; dem es et kalt, ruf en eren; loss de H. emol erin vun der Kett, der mifert zu arg!b. unterdrückt weinen, wimmern, stöhnen, bes. von Kindern, abgerissen schluchzen, wenn sie sich ausgeweint haben oder wenn sie Miene zum Weinen machen; er hot gəänzt on gemifert; wat miferscht dau dann noch?2. er mifert sich braust im Zorne auf Schleid-Schmidth. — Abl.: die Mifer(er)ei, dat Gemifer(sch), der Miferer (1 b).

 

 mifern 'winseln, heulen' s. PfWB miefern;