malack, malad das auf frz. malade zurückgehende Wort ist über das ganze Geb. mit Ausnahme des Klevld in einzelnen Nestern verbr., u. zwar malā:t, mə- Birkf, Merz-Stdt, Prüm-Reuth, Ahrw-Linz, Gummb, Elbf, Sol, Köln-Stdt, verbr. in Bergh, Grevbr, MGladb, Erk, Heinsb, Mörs-Neuk; -l·ə.t MGladb-Rheydt; malak Wend-Mauschb, Saarbr, Ottw-Eppelborn; Goar-Weiler Wiebelsh, Bernk-Lieser, Koch-Laub, Altk-Bachenbg, Ahrw-Sinzig Hepping, Lennep; -lā:k Saarbg, Trier-Ld, Bernk (Mos), Bitb, WWittl, WDaun; -kiχ Bitb-NWeis Neuerbg Wiersd Wolsf, Prüm-Ihren Mürlenb Stadtkyll Adj. präd.: 1. leicht krank, kränklich, schwächlich, elend, bes. aber erschöpft von körperlicher Anstrengung u. Hunger, eine besondere Mattigkeit fühlend in allen Gliedern (z. B. bei der Grippe); müde, schlapp, hinfällig, träge; ich han esu vill gedanzt, ich sen ganz m.; dat hesse Werrer micht ene ganz m. Altk-Bachenbg, Allg.; sech m. esse sich leid essen Grevbr-Garzw. — 2. der es malack; mer han en m. gemach er ist aller Klicker verlustig Ahrw-Sinzig; malagə Kreuzn-Roxh. | | malack Adj.: 'müde, erschöpft, krank', malack (maˈlag) [ Don-St. Andreas Gal-Obl Debolowka Dornf]. — Mischform aus malad und PfWB lack 2. — Südhess. IV 507; RhWB Rhein. V 785. |
| | | Im Wörterbuch eingetragene Verweise | | | lack PfWB ·malack RhWB | | Automatisch erzeugte Rückverweise | | | malad PfWB ·schlapp PfWB | | Automatisch erzeugte Querverweise | | | lack ElsWB ·lack LothWB ·lack II RhWB |
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