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 RhWB Geleg (Bd. 5, Sp. 301)   PfWB glecken (Bd. 3, Sp. 339)   PfWB Ge-lege (Bd. 3, Sp. 173) 
 Ge -leg: Sg. t. n. 1. -l:χ a. Lage von Balken, Garben Neuw-Datzeroth; om owere G. Obertenne Neuw-Rheinbrohl. — b. die Spalthölzer, Schollbretter zwischen den Balken der Decke Ahrw-Brohl. — c. zwei Hölzer, seitwärts eingeklemmt, auf denen im Keller das Weinfass fest liegt Bernk, Koch, Kobl [-:- Sieg-NDollend]. — d. Gangbretter vom Ufer zum Schiff; auch Bretter, die gelegt sind, um mit Schiebkarren darüber zu fahren, z. B. auf Ziegelfeldern, an Bauten Köln-Kalk. — e. die Gesamtheit der Bretter (2 Rode, 1 Dill, 2 Püller, Lagerholzer), welche auf die zu pressenden Trauben in der Kelter gelegt werden Siebengeb. — 2.a. in der Wend.: Et G. bekike gohn das gegenseitige Besitztum beschauen gehn, von Braut u. Bräutigam Geld-Straelen. — b. im Kindergebet: Eich leə mich in Goddes Gele (Schutz); wer stärker is as de liewe Gott, de duh mer Läd (Leid), ame! Simm-Horn. — c. in der Wend.: Möt G. bei Gelegenheit;

[Bd. 5, Sp. 302]
ek kuəm ens möt G. be dech an dich besuchen Kemp, Geld, Aach-Merkst.

 

  glecken, gleckelnschw.: 'das geschnittene Getreide in Glecken auf dem Boden ausbreiten', glecke [verbr., auch Don]. Zs.: PfWB ab-, PfWB aufglecken. a. 1529: habern vff zu binden vnd zu glöckeln [GgHospR]. Südhess. II 1383/84; RhWB Rhein. II 1264.

 

   Ge-lege n.:
1. 'einzelne Lage des Getreides oder des Heus auf dem Erntewagen oder in der Scheune', Gelee (gəlē) [KB-Kriegsf verbr. Gal], Glää (gl) [ KL-Fischb], Gleeg, Pl. Gleeger [Beam Penns 42]. Vun de dicke Hawwergarwe därf mer nore drei Gelee lade [ Gal-Josbg]. Das zum Trocknen auf das Stoppelfeld ausgebreitete Getreide s. bei PfWB Glecke. —
2. 'Führungseisen und obere Verbindungsstange am Vorderpflug', Gelee [ IB-Ensh]. —
3. 'Lager', Gelei [Schandein Bav. IV/2, 238].

 


Aus den Nachträgen
4. 'Terrasse im abgestuften Weinbergsgelände', Geleech (gəˈlēχ) [ LA-Maik].

Südhess. II 1222; RhWB Rhein. V 301/02; ElsWB Els. I 574 and. Bed.; Bad. II 352.