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 RhWB Kindtaufe (Bd. 4, Sp. 487)   LothWB Kindsschmöus (Bd. 1, Sp. 286a) 
  Kind-taufe (s. S.) [Rhfrk kendāf, –-, Pl. -dfər] Allg. f.: 1. wie nhd.; Gebräuche s. bei taufen; wenn im Hause lange keine K. war, werden die Nachbarn u. Verwandten einmal eingeladen zu einer sogen. drögen (trockenen) K. oder gösten (unfruchtbaren) K. Ruhr. Wann der Jud K. hot niemals Hunsr. — Zs. K.dafemmes (-imbs) Hochw. — 2. übertr. ein in früheren Jahren aus irgendeinem Anlass gefeierter gemütlicher Nachmittag, an dem Schnaps getrunken u. Wurstbrot gegessen wurde, in der Nähe des Zechenhauses von den Bergleuten Altk, Siegld; se han en gruəss K. gehale ein grosses Fest gehabt Dür-Lucherbg.

 

  ElsWB  PfWB Kindsschmöus Taufschmaus Ri. Ha. Rom. Hom.