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 RhWB Katzendreck (Bd. 4, Sp. 295)   PfWB Katzen-buckel (Bd. 4, Sp. 122) 
  NRhWB Katzen-dreck (s. S.) m.: 1. –kot Allg. RA.: Dät stenkt wie K. Heinsbg, Allg. So frech wie K. Rhfrk, Wittl-Meerf, Kobl-Güls, Sieg-Leuschd; so leicht wie K. ist die Aufgabe Birkf; su klok (klug) wie K. Eusk-Dirmerzh. Die halle (halten) (hänke) zesamme wie K. sie halten fest zusammen u. sind durch nichts zu trennen; dat hänkt wie K. von Dingen Simm; die hangen anen (aneinander) wie K. eine böse Gesellschaft Bergh; et hängt anen wie K. wenn jmd. etwas erzählt, was nicht Hand noch Fuss hat Kemp, Mörs, MülhRuhr. Den es gescheid, de riecht K. em Donkelen Trier-Stdt. Et ös esu kalt, mer friert an K. Altk-Bachenbg. Ho, wa'ne (was für ein) Geck, het de Mul voll K.! Neckruf hinter dem Fastnachtsnarren Wermelsk. Heile, h., Hore, heilt's heit net, dann heilt's morge, heile, h., K., iwermorge es alles eweck! Heilspr. Hunsr. Aprilsgeck, K.! Köln-Stdt. — 2. übertr. a. wertlose Kleinigkeit; dat es för mich keine K.; öm sunne K. kömmere ech mech net Rip, Allg. RA.: Wege nem K. fängt mer kei Streit an Birkf. Um Kannerwöllen (Kinderwillen) un K. kömmert sech nemmen (nur) e grusse Gek Bitb-Wiersd. Och wat, K.! das ist mir gleichgültig MGladb, Erk. Wat ös ebbes (etwas)? Antw.: Ebbes ös K. Trier-Stdt. — b. gefleckter Schierling, conium maculatum Kobl.

 

 -buckel m.:
1.
a. 'gekrümmte Haltung', -buckel [vereinzelt]. Ermahnung an das Kind, beim Schreiben

[Bd. 4, Sp. 123]
nicht gekrümmt zu sitzen: Mach ke so K.! [ KL-Reichb LU-Altr]. —
b. RA.: e. K. mache
α. 'etwas ablehnen' [ KB-Albish FR-Bockh NW-Weish/S Ungst], 'sich vor etwas drücken' [ KU-Schmittw/O KL-Weilb]. —
β. 'hinter unterwürfiger Freundlichkeit Falschheit verbergen' [ KU-Kaulb RO-Rehbn LU-Alsh]. —
2. FlN. Katzebugl [ NW-Forst BZ-Dierb Silz]. — Südhess. III 1197; RhWB Rhein. IV 294 ff.; LothWB Lothr. 279; ElsWB Els. II 30; Bad. III 89.