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 RhWB Karwoche (Bd. 4, Sp. 183)   PfWB Oster-woche (Bd. 5, Sp. 285) 
  PfWB  LothWB Kar-woche (s. S.) f.: wie nhd.; in Eup, SNfrk, Klevld auch de gou (gute) Wäək (im alten Viersen mit den Tagen: goue Moəndig, Kneppdiestig, Schottgostig, grönen Donnerschtig, Karfridig, Wecksaschtig, Eiersonnig; in Mettm-Langenbg gröne Sonndag, blaue Mondag, scheele Dienstag, gele Gonsdag, gröne Donnerschdag, stelle Fridag, stelle Samsdag; in Ess blaue Mondag, scheiwen Diensdag, krummen Gousdag). RA.: Deə mäckt e Gesecht wie die Moddergoddes en de K. Kemp-Grefr. — Wetterregeln: De K. (Jaudesw.) os mihst en kodd (böse) Woch hinsichtlich des Wetters Prüm-Ihren. Pälmwoch, Schelmwoch; K., Schorwoch (Schar-, schroh W.) Woche mit schlechtem Wetter Saar, Trier, WEif, Bernk. E der K. losst (lasst) döt Wasser (auf den Wiesen) fort, da daugt de Nässde a keinem Ort Siegld. — Volksbr. Umgang der Geistlichen, des Küsters, der Messediener zur Einholung der Naturalien (Eier); Überbringung des Weihwassers; Speisesegnung.

 

  -woche f.:
1. 'die Woche nach Ostern', -woch, -wuch, s. PfWB Woche [verbr.]. Es war in de O. [ LU-Opp]. a. 1417: den dinstag nehst noch der osterwochen [Grimm Weist. V 609

[Bd. 5, Sp. 286]
(NW-Kallstdt)]. a. 1441: Off mittwuch in der heiligen osterwoche [VeldLUrk. n. 49]. —
2. 'die Woche vor Ostern' [ KU-Bedb RO-Dielkch KL-Weltb NW-Frankeck]; vgl. PfWB Karwoche. WR.: Der Wind, der in der O. weht, ist vorherrschend das ganze Jahr über [ KU-Bedb]. — Südhess. IV 1118/19; Rhein. VI 432. —