NRhWB PfWB ElsWB LothWB Herd Rhfrk hęăt, –ă- [Dat. hr]; Mosfrk hət, –ă-; Bitb -ēə-; Rip, NBerg, SNfrk ht, –ə-, –ēə-, –īă- [Dat. Sg. -(ə)- u. -·ə.-]; Wermelsk heit; Klevld hrt; der Pl. ist selten, -də(n) m.: 1.a. der Küchenherd, je nach der Zeit: die Feuerkaule mit dem Hahl, der aus Steinen u. Lehm gemauerte H., auch H.sten u. Komfur genannt, der grosse, eiserne H., Furnös, u. der moderne, emaillierte H. RA.: Haus, Hof un H. sen en Hider (Hüter) wert Trier. Enen eigen H. es Gold (Geld) wert Mörs, Allg.; et geht nüs für der ege H. Rip, Allg. E hart Wif on ne kalde H. donnt niəmes got MGladb-Rheind. Des Owes es der H. warm, des Morges es der Stert (Sterz) w. von dem, der abends lange beim Ofen sitzt u. morgens nicht aus dem Bette kann Remschd. Dann häste an der H. gekack (geschissen)! das hättest du nicht tun sollen Schleid-Hellenth. Dovan blift et Für om H. net am bröhe zu dem, der eine Arbeit umsonst gemacht haben will Schleid. Wat dir es besched (beschieden), köt dir op den H. Wermelsk. Wat mer dräht (trägt) öm der H., es der Sonndag neit miəhr wert die besseren Kleider soll man nicht beim Kochen anhaben Kref-Fischeln. Bat schlihn (schlagen) mer ze H.? was kochen wir May, Daun. — b. e jen H. Rauchfang Aach, Jül, Geilk-Frelenbg. — c. hrtjə grössere, dünne Eisenplatte oder ein kleiner Holzuntersatz (mit dünnem Eisenblech beschlagen), worauf der Stubenofen stand; da das H. von dem niedrigen Ofenfeuer leicht die Wärme auffing, war es an kalten Wintertagen sehr beliebt zum Fusswärmen; unger oder achter op et H.! Heinsb-Millen. — d. der Boden des Backofens (das Gewölbe ist der Wolf, der Himmel) Allg.; öm dat dat Brut tereck op de H. geschosse wiərd, moss de H. got ren sen Rip, Allg. RA.: Das Backwerk es ze H. geschlage wenn es zunächst im Backofen gut aufging, aber nachher wieder zusammenfiel Rip, NBerg, MülhRuhr. — e. in der Erzwäscherei eine unter dem Waschpfuhl 50 cm tiefer liegende, aus Bohlen zusammengesetzte Vorrichtung von 10 — 12 qm Grundfläche; hier tritt abermals frisches Wasser hinzu, u. durch Umrühren u. Kratzen wird der letzte Rest von Lette vom Erz beseitigt Sieg, OBerg. — 2. übertr. a. Vogelherd [Bd. 3, Sp. 545]
Allg. — b. Lehmboden auf dem Speicher, ene lehme H. op dem Older Gummb-Berghsn. — c. scherzh. spreng om den H. jüngster Vogel im Nest Klev-Till, Rees. | | RhWB Herd m.: 1.f. der Schmiedeherd im Hammerwerk Remschd. — g. der unterste Teil des Hochofens, in dem sich das flüssige Eisen sammelt Siegld. | | ElsWB PfWB RhWB Herd I [hêrd Sbg. u. s.] m. Feuerheerd, Kochheerd. |
| | | Im Wörterbuch eingetragene Verweise | | | Herd RhWB | | Automatisch erzeugte Querverweise | | | Hërd ElsWB ·Herd I LothWB ·Herd-äppel LothWB |
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