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 RhWB Hechel II (Bd. 3, Sp. 385)   NRhWB Hechel (Bd. 9, Sp. 1291) 
  NRhWB Hechel II Rhfrk, Mosfrk, Rip -ęχ-; doch Trier-Ld (n. Mosel), Wittl, Bitb --, –-; uSieg, LRip -ęiχ-; SNfrk -ək-, –ēə-; Klevld -k-, Pl. -ələn, –ələ f. [Altk-Nauroth n.]: 1. Vorrichtung zum Reinigen des geschwungenen Flachses oder Hanfes; ein Brett, auf dem Bock festgemacht, mit vielen 15 cm langen Eisenstiften, durch die der Fl. gezogen wird; den Flass durch de H. ziehen (trecken); man hatte en feng (feine) u. grof H.; was beim Hecheln abfiel, ist et Werch; die neue spinnfähige Faser der Kern Rip, Allg. RA.: Rauh wei en H. Merz-Saarhölzb. E setzt elo wie e Krott of der H. Rhfrk, — wie e Katz uf er H. Hunsr. Enen dur de H. trecke durch die Zähne ziehen SNfrk, Allg. Du kömms en de H.! Drohung, wenn ein Kind lügt oder zur Beichte geht; wocht (warte) mar, du kömmst noch met de blote Fott (Gesäss) en de H. te sette; du wöds dur de H. getrocke; du wiərsch en de H. gesatt; net, dat der Pastur dech en de H. setz! SNfrk, Rip; wart dau, de Pastur deht dech en de H.! Malm. In de H. driten (scheissen) ös ken Kons; äwel in de H. dr. on dat drut lecken ös en K. Mörs-Neuk, Rheinb-Queckenbg. — 2. übertr. a. sachl. α. Hechele Pl. Hauhechel, ononis spinosa Zell-Sohren. — β. dichter Graswuchs, Pflanzenbüschel Dür-Frauwüllesh Froitzh; Gestrüpp im Flachsfelde Dür-Froitzh. — b. persönl. α. böses Weib, das klatscht, andere durch die Zähne zieht Saarbr-Lauterb, Bernk-Crummenau, Prüm-Mürlenb, Mörs-Veen. — β. will H. ausgelassenes, wildes Frauenzimmer Simm-Dickenschd.

 

  RhWB Hechel f.: 2.a.α. Hauhechel, auch Köln-Wesseling (hęiχ-).