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 RhWB Haselrute (Bd. 3, Sp. 291)   RhWB Haselstock (Bd. 3, Sp. 291) 
  PfWB  ElsWB Hasel-rute hęzəlro·u.t Saarbg-Schoden; -rō:t Neuw-Rodenb; hazəlrō:t Malm-Vith f.: wie nhd., sonst durch Adj. hęzələ(n) rō:t, ju, rīs. — Ein Bündel H., vors Fenster gehängt, schützt vor Blitz Koch. Die beste Rute zum Züchtigen ist eine H., auf der die Nachtigall viermal geflötet hat Ess; en H., dei ös gout, dat wöll eich der son, fir de Könner ze schlohn Saarbg-Schoden. Eine gegabelte H., vor Sonnenaufgang bei Vollmond, rücklings sie greifend, in drei Schnitten geschnitten, hebt die Schätze, wenn man mit ihr die betreffende Stelle im Namen die hl. Dreifaltigkeit schlägt; Wünschelrute Allg.; schneidet man den einjährigen Schössling am Johannistage (Ostersonntag) vor Sonnenaufgang, zu der Staude rückwärts mit nach Osten gewandtem Gesicht schreitend, so kann man damit hexen, z. B. jmd. damit prügeln, auch wenn er weit entfernt ist; man braucht nur auf einen Rock desjenigen zu schlagen, der die Prügel haben soll, u. dieser fühlt den Schmerz Schleid-Wollenbg, Merz, WEif; Hexen konnte man dadurch prügeln, dass man siedende Milch mit H. peitschte Monsch-Rollesbr.

 

  PfWB Hasel-stock hāsəl- Ottw-Merchw m.: wie nhd.