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 RhWB hagbüchen (Bd. 3, Sp. 77)   LothWB hämbichen (Bd. 1, Sp. 226b) 
  hag-büchen (s. S.) Adj.: 1. aus H.buche bestehend, z. B. h. Holz, Reiser, Stock, Still, Stomp, Heck, Bösch Allg.; en h. Bruaden verdrehter Knüppel Bitb; en h.bechele Heck Koch-Urschmitt. RA.: Der es us h. Holz geschlohn der ungehobelte, plumpe Mensch Sieg-Königswinter. De h. Brell am Pfluge das Eisen unter dem Wessel, an dessen beiden Enden eine Öse ist, in welche die Spitze des Riesters gesteckt wird (Doppeljoch des Rindviehes Trier-Schleidw); de h. Br. opsetzen einen prügeln uWupp; dau kris ne Brill von h. Holz! zu einem, der nicht sehen will Bitb-Dockend E h. Au (Auge) hat der, der schielt Birkf. — 2. übertr. sehr grob, stark. a. von Dingen, Zuständen; en h. Hetzde grosse Hitze uWupp; h. Doch sehr grobes Leinen aus Werg; h. Kiddel blauer Kittel (dies auch Altk-Bachenbg) Bitb, Prüm; h.ə Knoche Saarbr; en h. Sil (Seele) han zäh, langlebig sein; ein hartes Gemüt haben Sieg-ODollend; h. Anschlä (Anschläge) verkehrte Pläne Birkf, Saarbr, Wend. — b. von Menschen, Tieren, kerngesund, ungeschlacht, unbeholfen, grob Allg.; en h. Kouh deren Schulterblätter hervorstehen; du h.ər Hund! Schimpfw. Heinsb-Orsbeck; mager, dürr, ne Honböche Rheinb-Wald.

 

  hämbichen [hèmbiχə Fo. Pü. Falk. Rom.; hèmbeïχən Bo.; hàmbùə Ri.; hombiχən, hobiχən, hobéïχən D. Si.] adj. 1. hagebuchen, hainbuchen. 2. grob, ungeschlacht: hämbiche Kepp Dickköpfe (Spottname der Baumbiedersdorfer u. Buschborner wegen ihrer angeblichen Starrköpfigkeit). — lux. 182 hôbìchen; hd. haimbüchen  DWB Gr. Wtb. 42, 174.