hag-büchen (s. S.) Adj.: 1. aus H.buche bestehend, z. B. h. Holz, Reiser, Stock, Still, Stomp, Heck, Bösch Allg.; en h. Bruaden verdrehter Knüppel Bitb; en h.bechele Heck Koch-Urschmitt. RA.: Der es us h. Holz geschlohn der ungehobelte, plumpe Mensch Sieg-Königswinter. De h. Brell am Pfluge das Eisen unter dem Wessel, an dessen beiden Enden eine Öse ist, in welche die Spitze des Riesters gesteckt wird (Doppeljoch des Rindviehes Trier-Schleidw); de h. Br. opsetzen einen prügeln uWupp; dau kris ne Brill von h. Holz! zu einem, der nicht sehen will Bitb-Dockend E h. Au (Auge) hat der, der schielt Birkf. — 2. übertr. sehr grob, stark. a. von Dingen, Zuständen; en h. Hetzde grosse Hitze uWupp; h. Doch sehr grobes Leinen aus Werg; h. Kiddel blauer Kittel (dies auch Altk-Bachenbg) Bitb, Prüm; h.ə Knoche Saarbr; en h. Sil (Seele) han zäh, langlebig sein; ein hartes Gemüt haben Sieg-ODollend; h. Anschlä (Anschläge) verkehrte Pläne Birkf, Saarbr, Wend. — b. von Menschen, Tieren, kerngesund, ungeschlacht, unbeholfen, grob Allg.; en h. Kouh deren Schulterblätter hervorstehen; du h.ər Hund! Schimpfw. Heinsb-Orsbeck; mager, dürr, ne Honböche Rheinb-Wald. | | hagebuecheⁿ u. Nbff. Adj. aus Weißbuchenholz Co. Scherw. Str. Rauw. Hajebuechene nennt man im M. und in Colmar die geistig etwas beschränkten Bewohner von Zell (frz. la Baroche), überhaupt die romanische Bevölkerung. — Schweiz. 4, 984. |
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