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 RhWB Gunne (Bd. 2, Sp. 1493)   LothWB gunneⁿ (Bd. 1, Sp. 220b) 
 Gunne -u-, –o- Rhfrk, Hunsr, Saarbr (daneben -e-), Mos von Trier bis Kobl, Westerw, Siegld; vereinzelt Bitb-Speicher Dudeld, Sülzt, Lennep-Hückeswg Sg. t. f.: 1.a. in der Wend.: Äm (einem) de G. anduhn Gunst, Liebe, Freude, Beachtung, Gefälligkeit, Ehre erweisen; jmd. zuerst freundlich begegnen; fro (frage) en nor, mer muss em doch die G. anduhn Rhfrk, Allg.; die G. deht en seiner eigener Schwester net un, dat en zou der sät (sagt), se soll em helfen Bernk-Neumag. — b. vereinzelt ohne diese Wend. E hat gedohn, als ob's vor en e besunneri G. wär Saarbr. We de G. hät, bruck för de Gof (Gabe) net te beəden (bitten) Lennep-Hückeswg, Sülzt (sorgen) (danken Wippf-Biesf). — Kenen G. on kenen Mog han keinen Gönner u. k. Freund haben Neuw-Rodenb (hier ist G. m.).

 

  gunneⁿ [gúnə fast allg.; gonən Bo. D. Si. — Ptc. gəgunt, gəgont] tr. v. 1. gönnen, einem Gutes oder Schlechtes wünschen: ich gunn ’s em. — 2. erlauben, zugestehen: er isch so gurich, dass er sich nix gunnt Falk. ElsWB els. 1, 222.