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 RhWB Grindkopf (Bd. 2, Sp. 1409)   PfWB Krümel-kuchen (Bd. 4, Sp. 642) 
  NRhWB  PfWB Grind-kopf -kǫp m.: 1. steinige, kiesige Stelle im Acker Klev-Cranenbg. — 2.a. der mit Grind 2 a β behafteter K. Allg. [Trier-Stdt grønt- u. grøn-] RA.: Die Welt es e Gr., on mir sen de Leis drof Saarbr-Sulzb. Ich haə (haue) der uf de Gr., dass der die Leis därre (dörren)! Kreuzn-Langenlonsh. — b. Schimpfwort für einen mit Grind 2 a β behafteten Menschen Allg. RA.: Samschdags gehn nure de Gr.käpp maie zum Nachbarn plaudern Saarbr. — d. unerträglicher, frecher, eigensinniger, zänkischer Mensch Allg. — e. übertr. α. Ackerskabiose, knautia arvensis Hunsr (o. O.); Hauswurz Merz-Stadt. — β. Heuhaufen, bei Gewitter aufgerichtet May-Saffig. — γ. -kębχər Pl. Zuckerzeug Birkf.

 

 -kuchen, Krümeln-m.: 'Streuselkuchen', Krimmelkuche (-kuxə, -kūxə) [verbr. WPf u. NPf Gal-Josbg], Krimmele- [ KU-Bedb Diedk Frankb KL-Gerhbn]; vgl. PfWB Ribbelkuchen. Südhess. III 1873.