NRhWB geil I von Prüm, Ahr, Siegld an, aber nicht allg., u. zwar jēl Prüm, Eusk-Zülp, Dür-Derichsw, Jül-Calr, Sieg, Wippf, MülhRh, Wupp, Elbf (also RRip ziemlich geschlossen) [-- Ahrw-Bodend Sinzig; -ę- Sieg-Fussh; -ei- Gummb-Bergneustdt, Siegld (u. --); -i- Dür-Gürzenich, Aach; -īə- Remschd; -ī- Wermelsk]; im SNfrk -ē- MGladb; -ei- Heinsb-Erpen u. in Rees Adj.: 1.a. von Gewächsen, bes. Getreide, Gras, üppig im Wachstum, tiefgrün u. saftig; et Gras, de Froch es g., — geht g. op, — es g. gewasse, — steht ze g. zu mastig, auf einem zu gut gedüngten Boden Allg. — b. zart, schwach, weich, von jungen Gartenpflänzchen gesagt Prüm-Ihren. — c. vom Boden, fruchtbar, fett Siegld, Westerw. — 2. von Menschen, Tieren. a. wollüstig; doch selten gebraucht, dafür mehr warm, heiss oder Umschreibungen. RA.: Dat Fraumensch ös esu g. wie en Bock für em Märtesdag Sieg-Rhönd, — en Kaningsrämmel MGladb. Die es so g., as se lang es MGladb-Rheind (-ei-). — b. -ē- vom Huhn, brütelustig Wippf, Lennep, Mettm. RA.: He sengt wei en g. Hohn. — c. gierig verlangend Aach (-i-); geizig MGladb-Rheind (-ei-). — d. in Wend.: G. öm de Mul (sen) noch unreif, Grünschnabel Eusk-Zülp; dei het en g. Mul ist wortreich Gummb-Bergneustadt (zu g. 1 a). — S. gälp, galsch, gilsch. | | gogel Adj.: 'üppig, ausgelassen', gogel [ KU-Rothsbg]; vgl. PfWB geil. Lexer Lexer I 1043/44; DWB DWb. IV/1, 5, Sp. 672/73. | | gugel, adj., s. DWB gogel. |
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