NRhWB gaupsen -ǫubs-, –ou- schw.: 1. gierig, sehnsüchtig nach etwas hinschauen Bitb-Wiersd. — 2.a. gähnen Nahe, Saar, Trier, Bitb [-ou- u. -ā- Bitb-Mettend], Koch-Leienkaul, Goar-NFell. — b. nach Luft schnappen; ech kann nemeh g. ebd. — c. bellen u. dabei die Zähne fletschen Birkf, Wend, Bernk-Allenb Bruchw; stark husten Wend-Pfeffelb Steinb; rülpsen Ottw-Neunk; knurren, vom Magen Saarbr-Dudw; mit den Zähnen fletschen Saarbr-Püttl. — Abl.: die Gaupserei, dat Gegaups. | | gepsen 'gähnen' s. PfWB gäupsen.
Aus den Nachträgen | | gähnen schw.: wie schd., gähne (gnə, auch -ē-) [verbr., auch Don Gal Buch], gäihne [ ZW-Ixh], gahne (gnə, -ā-) [ KU-Gumbsw RO-Lettw Rehbn KL-Niedkch PS-Schopp Hirschth Petbäch LA-Göckling GH-Erlb Kand Neubg]; Syn.: PfWB gahnern, PfWB gapchen, PfWB gapsen 1, PfWB gaupsen 1, PfWB gepsen, PfWB gipsen, PfWB sperren; nach dem (Deck)bettzipfel schnappen, das Maul aufreißen, -sperren. Er hot alsfort gegähnt [ LU-Opp]. Südhess. II 1058; RhWB Rhein. II 981; Bad. II 277/78. |
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