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 RhWB firn (Bd. 2, Sp. 483)   PfWB firn (Bd. 2, Sp. 1397)   PfWB Queich-fuder (Bd. 5, Sp. 313) 
 firn Goar (Rheinorte), Mos fīər, –ē-, --; RRip, Ahrw, Rheinb, Eusk fī·ə.n; sonst LRip fī·ə.r; Aach v·ə.n; Eup vę·r.ə; Monsch fę·r.əm [Nfrk mit Ausnahme von Erk nicht bezeugt]; flekt. Adj.: alt. 1. vom Weine, zwei-, mehrjährig Mos, Rhein (in den Weinorten). — 2. nur vom Speck, ranzig, überjährig; fiən(ə) Speck. RA.: Du bös zu giəl (gelb) wie f.ə Sp. Scherz: Mer hatten höck (heute) viererlei Flesch: Fiərn, Speck, Schwart un Mager Eusk. — 3. die Kuh ist f., ein Übergänger, überschlägt ein Jahr mit dem Kalben Monsch-Rötgen.

 

   firn Adj.: 'vorjährig, alt', vom Wein, s. PfWB fernd 2; de färne Wein [ FR-Albsh]. a. 1357: also, das ein voder (Fuder) nvhe win (neuer Wein) vnd das andere voder veren win sy [PfWeist. I 258 (KB-Dreis)]. a. 1531; vor 6 Am Vernen Wein [GgHospR]. a. 1656: daß sie (die Gastwirte) alle Zeit mit gutem firnen Wein wie auch Neuem versehen [Kuseler Chronik 97]. — Zu mhd. virne 'alt'. — Südhess. II 744; RhWB Rhein. II 483; Saarbr. 64; ElsWB Els. I 142 fern; Bad. II 157.

 

 -fuder n.: 'an der Queich geltende Hohlmaßeinheit'; vgl. PfWB Queicheiche. a. 1596: Item ein Queich fuder hat 10 Ohmen. Jeder Ohmen 10 Vierntzel Jedes Vierntzell 4 maß [WerschwSchR 3]. —