PfWB ElsWB LothWB Finger-nagel (s. S.) Allg. m.: wie nhd.; an de F.näl käue mosse sehr arm sein Rip; keine F. voll rein gar nichts Kobl-Metternich. — Volksgl. Wenn man Säuglingen die F. schneidet, werden sie später Spitzbuben Verbr. Weisse Flecken auf den F. bedeuten Todsünden Allg. | | Finger-nagel m.: wie schd., Fingernag(g)el, -nachel, -naal, s. PfWB Nagel [fast allg.], Fengernachel [ HB-Kirrbg], -naal [ WD-Niedkch]. Sie lackiert sich die Fingernächel [Kaislt, verbr.]. RA.: Er muß schaffe, daß'm 's Blut unnich de Fingernääl erauskimmt [ KU-Bedb]. Der beißt sich liewer e F. ab, als daß er was gebt [ KL-Matzb]. Volksgl.: Wann em sein Fingernägel weiße Placke hän, bliht 's Holz noch fer em sein Lad 'Sarg' [Fogel Beliefs Penns Nr. 421]. So viel Flecke as mer hot uf de F., so viel Johr lebt mer noch [ebd. Nr. 367]. Vgl. PfWB Neumond. Südhess. II 740; RhWB Rhein. II 473; Lothr. 160; ElsWB Els. I 761; Bad. II 155. |
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