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| RhWB Faulbaum (Bd. 2, Sp. 333) | PfWB Faul-baum (Bd. 2, Sp. 1073) | PfWB Bien(en)-baum (Bd. 1, Sp. 890) | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1. 'der in feuchten Wäldern wachsende Strauch Rhamnus frangula', Pl. Faulbääme [Wilde 56 (Bienwald)]. Syn.: PfWB Abführstrauch, PfWB Bienenbaum 2, PfWB Pulverbaum, -holz, PfWB Kuchenblechbaum, -deckelbaum, PfWB Muddererle, PfWB Zapfenholz, -strauch. — 2. 'aus Holz vom Faulbaum 1 gemachter Pfropfen', Pl. Fuulbäme [PfId. 48 (Bliesg)]; Nach Wilde 56 machte man aus dem Wurzelhals des Faulbaums Zapfen für die Fässer. — Südhess. II 383; RhWB Rhein. II 333; LothWB Lothr. 176 Fulbämholz. —
| 1. 'hohler Baum, in dem Bienen wohnen'. a. 1726: In Kaislt werden ein Bürger und dessen [Bd. 1, Sp. 891] ![]() [Bd. 1, Sp. 893] Sohn bestraft, weil sie einen Eichbaum umgehauen hatten, in dem Bienen waren [Küchler 586/87]. Noch zu Anfang des 20. Jh. stand im Ebernburger Walde, wo der Weg nach dem Birkenhof austritt, ein Bienenbaum, die sog. 'Drei Buchen', in dessen Stamm und Asthöhlen beständig Bienenvölker wohnten, zu mancher Zeit 6-8 Kolonien [Häberle in PfHk. 1910, S. 9]. — 2. 'Faulbaum (Rhamnus frangula)', Bienebaam [ BZ-Rohrb]. Der B. gehört zu den besten Bienenpflanzen (Wilde 56). —
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