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| RhWB gefallen (Bd. 2, Sp. 270) | PfWB Ge-fallen (Bd. 3, Sp. 105) | ||||||
| 1. 'Gefälligkeit, Liebenswürdigkeit', G(e)falle; e G. du [allg.]. Häufig gebrauchte Bittformel: Du kennscht mer e G. dun [KL-Stelzbg, verbr.]. SprW.: Wammer annere Leit e G. dut, dut mer sich selbscht e Schmoochet (Schmach) 'Undank ist der Welt Lohn' [Kaislt]. — 2. a. 'Wohlgefallen, Freude'. An so was han ich kään G. [KL-Bann, verbr.]. 's Kind trinkt 'm Gläsi (Gläs'chen) zum G., weil ihm das Glas so gut gefällt [ KU-Schmittw/O]. Der Verliebte laaft ehre zum G. [KB-Kriegsf, verbr.]. — b. 'Belieben'. a. 1537: (Von dem Nachlaß eines zum Tode Verurteilten) soll die herschafft allenn costen entriechtten, dem geriecht ein mal geben, das vbrig ires gefallens verhantirn [PfWeist. II 615 (RO-Gaugrw)]. — Südhess. II 1156 Z. 34 ff.; RhWB Rhein. II 270; LothWB Lothr. 188; ElsWB Els. I 106; Bad. II 318.
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