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 RhWB gefallen (Bd. 2, Sp. 270)   LothWB Ge-falleⁿ (Bd. 1, Sp. 188a)   ElsWB gfalleⁿ (Bd. 1, Sp. 106a) 
 ge -fallen: 1. mit persönl. u. sachl. Subj., zusagen, behagen; dat (der) gefällt mer (got, schlech); wie gefällt üch dat (der); der gefällt mer net sein Aussehen verrät einen bedenklichen Zustand; der löt sech och nur alles g.; dat löt mer sech at gern (noch) g.; nu loss der dat ens g.! denk einmal an; ech loss mer nüs van em g.; dat däht (könnt, möch) dir (su) g.! Rip, Allg. RA.: Schen is nit schen, g. micht schen Simm, Verbr. Allen g. ös Kons Bo. Weam eich wertes (Werktags) nöt g., deam brauch eich ach Sonndes nöt ze g. Merz-Nunk. En Krad (Kröte) es en schün Dier, wem se gefällt Sieg. Dem einen gefällt de Moder, dem angern de Douter (Tochter) Sol, Allg. Jedem Gecke gefällt singe Stecke Sieg; jerem Narren gefällt sei Kapp on mer mei Hut Wend-Baltesw. De gefällt mer net ze Brut (Brot) on ze Käs Sieg. Wann et der nit gefällt, dann konnschte en Stecken dobei stechen! zu dem, der an allem etwas auszusetzen hat Saarl-Berus. — 2. subst. wie nhd.; enem en (grussen, argen) G. (domet) dohn; et geschohch mer ene (grusse) G. domet; du könnts mer och es e G. dohn; enem jet zo G. dohn; enem zo G. sen; no G. jet ussöke (-suchen); G. han a jet Rip, Allg.; woss (willst) du mek en G. donn? Antw.: Twei för enen! NBerg, Allg.

 

  Ge-falleⁿ [-fàlə fast allg.; –fálən D. Si.] m. 1. Gefälligkeit: äm e G. dun. Mir ze G. mir zulieb. 2. Wohlgefallen: enem zu G. gehn einen aufsuchen, ihm nachlaufen.

 

 gfalleⁿ [kfàlə Dü. Str.; Hf. aber meist kfèlə] 1. gefallen im nhd. Sinn. Das Hüsle gät mⁱr aüʰ gf., do gät iʰ aüʰ gërn drin wuʰneⁿ Dü. Dis gfällt mⁱr nit an ihm! macht mich bedenklich Z. 2. ironisch: Du bis wider nëtt voll, du gfalls mⁱr! Dü. Str. Du gfälls mⁱr nit üwl sagt man zu einem, der eine übertriebene Forderung stellt Hf. Schweiz. 1, 756.