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 RhWB beifahren (Bd. 2, Sp. 248)   PfWB bei-fahren (Bd. 1, Sp. 664) 
  NRhWB bei -fahren : 1. intrans. zurückweichen, zusammenschrecken; bie die ofgedrodde (aufgetreten) sein, du es e doch beigefahre Kobl-Bend. — 2. trans. a. den Krug b., bei der Herstellung oben etwas zusammendrücken; woər de Grüll et iərschte mol gebäuscht (gebaucht), dann wuər er beigefahre Westerw. — b. etwas b., heranfahren, herbeischaffen Allg. RA.: De Frau get mih eweg, as seine Mann met dem Won (Wagen) beifehrt Koch-Lutzerath. — Im bes. die Fruchtsäcke bei den Kunden abholen u. zur Mühle fahren u. das fertige Mehl wieder bei den Kunden abliefern; de Miller hot ene Knecht, numme fir beizef. Bitb, Prüm.

 

   bei-fahren st.:
1. 'herbeifahren', beifahre (baifārə) [westl. WPf]. SprW.: Die Fraa trät mehn en dr Scherz fort, als dr Mann merrem Laiderwaan beifahre kann [ WD-Niedkch, LU-Alsh Don-Gertianosch]. —
2. de Acker b. 'den Acker zu Ende pflügen' [Klein Wag. 121]. — RhWB Rhein. II 248.