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| RhWB ein-ander (Bd. 2, Sp. 72) | PfWB ein-and(er) (Bd. 2, Sp. 769) | |||||||||||||||||||
| 1. im Dat. Die sähnen enanner ähnlich wie än Ää (Ei) em annere [ GH-Schwegh, KU-Schmittw/O]. Sie sin enand gleich 'Sie sind quitt' [ KU-Albess]. Sie gleichen enanner [ KL-Stelzbg]. Die zwä Nochbersweiwer hän wirrer inander 's Häwwel ufgedeckt 'einander die Meinung gesagt' [ PS-Erfw]. RA.: Dort saaje (sagen) [Bd. 2, Sp. 770] die Hase un Fichs enanner gure Nacht, von einer armseligen Gegend [ KL-Reichb KU-Schmittw/O]. Des is dort, wo sich Fuchs un Has enanner gure Nacht saan [ KB-Kerzh]. a. 1293: Wie aber wir von den vorgenanten stetten enander helfen sollent [SpeyUrk.]. — 2. im Akk. Sie zerren sich enand erum [ BZ-Dernb]. Sie nemmen enanner 'Sie heiraten einander' [ KB-Bubh]. Die zwää kennte enanner vergifte, von zwei Verfeindeten [ KL-Wörsb]. RA.: Sie verschlaan enanner, daß die Hunn 's Blut lecke [ KU-Diedk]. Geschwister Hahn gehen nix meh nanner aan, von entfernter Verwandtschaft [ KU-Altkch]. Geschwischderenkel werfe enanner met Sprengel, dass. [ RO-Rehbn]. SprW.: Die sich nanner schännen, die sich nanner nemmen 'Pack schlägt sich, Pack verträgt sich' [verbr. Don Gal Buch]. — 3. einander nach 'nacheinander', zumeist als ein Wort empfunden, s. PfWB einandernach. — Südhess. II 63; RhWB Rhein. II 72; Saarbr. 57; LothWB Lothr. 122; ElsWB Els. I 49; Bad. I 646.
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