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 RhWB duften (Bd. 1, Sp. 1544)   PfWB duften (Bd. 2, Sp. 596)   PfWB ge-duftet (Bd. 3, Sp. 102) 
  NRhWB duften schw.: 1. unpers. a. -ø- niedersinken, vom Nebelregen Sieg-Fussh, Schleid-Hellenth. — b. -o- reifen Merz-Saarhölzb. — 2. trans. -e-, –i-, –ø- dämpfen, stillen, z. B. et Feier, de Pein, de Streit d.; auch einen d., demütigen, bescheiden machen, der vorher hochfahrend u. prahlerisch war Merz, Saarbg, Trier bis Bernk, Wittl, Bitb; geduft gedrückt Saarbg-Nennig. — 3. intrans. a. -ø- Gestank verbreiten, muffen, bes. durch Furzen Rip. — b. -o- qualmen, von der Lampe Altk-NFischb. — Die nhd. Bed. fehlt.

 

   duften schw.:
1. wie schd. Wie schä erfrischd jetzt die Nadur dosteht un wie die Erd duft [Holler 9]. Die Hunigblimmcher duften sieß [Feierowend Nr. 33/1958]. —
2. 'dampfen', von

[Bd. 2, Sp. 597]
Nebel- und Dunstschleiern, von der Reifbildung, dufde [ KU-Kaulb]. WR.: Wann winters die Gail dufte, gebt's gelind Wetter [Fogel Beliefs Penns Nr. 1170]. —
3. s. PfWB verduften. — Südhess. I 1808/09; RhWB Rhein. I 1544; ElsWB Els. II 758; Bad. I 587.

 

  ge-duftet adj. Part. Perf.: 'mit Rauhreif bedeckt', geduft [ Don-Lenauh]; vgl. PfWB duften 2.