PfWB PfWB ElsWB da-bei betont d:bei, d:r-; unbetont dǫ-, dă-, də-, dər-; verstärkt d:də(r)- [Sieg-Leuschd d:bīən]: wie nhd. Merke bes. näks dəbei nahe d. Es steht gerne für nhd. ‘dazu’. D. gehürt sech jet Gots; noch jet d. krige; gehste met d.? zu ihm, zu dieser Handlung; he satz sech d. zu ihm. an den Tisch (u. so bei liegen, stehen, bleiben) Rip, Allg. — Bes. Wend.: Dat möch ech net für Geld d. Rip. Zwei mol zw. es Katzebrei on e Stöckelche Wurscht d. — Mit ‘sein’. He es got d. gesund Elbf. Wat es dann d. (do derbei)? das tut doch nichts; do es doch neks d. Allg. Den moss met seiner Maul d. sein Mosfrk, Allg.; de es met senger Nas luter d. Rip, Allg. Ech sen och d. mache auch mit. De is noh d. geizig MGladb-Rheydt. Do es gar niks ze lache d. Kobl-Bend. — Mit ‘haben’. Do han ech nüs bei keinen Hintergedanken; ech han neks d. gehat nichts verdient, keinen Hintergedanken gehabt. — Mit ‘bleiben, können, kriegen, lassen, machen, sitzen’. D. blif ech auf meinem Standpunkte. De Druven sind sur, seit de Foss, äs hei nit d. konn NBerg. Enen d. krigen auf frischer Tat ertappen (Verbum betont, dobei selten zu dərbei werdend); durch Täuschung überlisten, hänseln (Adv. betont, dərbei, selten dobei) Rip, Allg. Mer wellen et [Bd. 1, Sp. 1200]
d. losse gut sein lassen bei der Abmachung, nicht weiter davon sprechen. Sech d. mache um teilzunehmen. Den sett gut (wärm) dorbej oder den sett der g. b. er ist reich Klevld. — Mit andern Verben. Mer kann ohne Stock d. gohn die Sache ist gut Westerw. Du häs och net e Keərz d. gehale nicht mit eigenen Augen gesehen; sech d. hale unaufhörlich teilnehmen, arbeiten, essen udgl. Rip. Baut mer örgens en Kerch, setzt der Düvel e Kapellche d. Rip. Wenns em nit recht is, kann er sich en Stecke (Helzchen) d. steche Hunsr. Wie den d. fihrt! rüstig anpackt Saar. Esou links d. gefoahr geschlagen Trier-Filsch. Dau brennscht gout d. gehst mit Kraft ans Werk Merz-Saarhölzb. D. betalen bar bezahlen MGladb (u. a. mehr). — Bei der Gelegenheit, bei der Arbeit. Ech mot mech d. jet ophale. De schleht d. sin Nöt (Nüsse) Klevld. Bei dem (dieser Person). Dobei kofe ech nüs mih Allg.; do kammen sek bi en achte nemmen Wippf, Allg. — Dazu noch, trotzdem. D. es e och noch krank, net bloss arm Allg. | | mit-haben schw.: 1. 'dabei haben, mitgenommen haben', met-, mithawe, -hun, -han, -haa, usw. s. PfWB mit und PfWB haben [verbr.]; vgl. PfWB dabeihaben. Mir hawe bei dere Hitz kään Munke Brout mitg'hatt, awer aach kään Schlickel Wein [ NW-Gimmdg]. — 2. 'beim Essen mithalten, mittun' [verbr.]. Du kannscht methun [ KU-Schmittw/O]. Ehr kenne noch mithan [ KU-Diedk]. Entgegnungen auf »guten Appetit!«: kannscht's mithan wann de nix witt (willst), scherzh. [ RO-Obd]; mithawe, nää?, bleiwe losse, joo? [ LU-Neuhf, LU-Friesh GH-Zeisk]; Danke, du kannscht's hawe mit [ KU-Schmittw/O]. — Südhess. IV 698/99; ElsWB Els. I 293. — |
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