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 RhWB brausen (Bd. 1, Sp. 933)   PfWB Ge-heer (Bd. 3, Sp. 117) 
  NRhWB brausen Rhfrk -au-, –ǫu-, –ou-; Mosfrk -ǫ·u.-; sonst -ū:-; Klevld -y- schw.: 1. intrans. a. stark wehen, vom Winde (dafür aber mehr hüle, blose); stark, brodelnd kochen; hervorströmen, vom Wasser, de Ahr braus; surren, z. B. von Bienen, Maikäfern, Kringele kraus setzt hennig dem Haus; be de Sonn mih scheunt, be Kr. mih braust der Bienenschwarm Koch-Leienk; prasseln, knistern, vom Feuer Neuw-Flammersf, Ottw-Aschb, Kemp-Lobberich, Mörs-Binsh. — Et braust (brus) mer en de Uhren es surrt mir in den Ohren Mosfrk, Rip. — Schäumen, in Gärung sein. De Wing, de got werde sall, moss br. Köln. — b. von Lebenden. α. aufbrausen, erregt sein; tosen, Lärm machen. Wat e wider brus; he brus gent mech op Rip, Allg. — Hochfahrend auftreten Kemp; in Kleidern prunken Saarbr; fortbr. forteilen (im Zorn) ebd., Saarl, Merz. — β. brünstig sein, von Schweinen Altk, Waldbr, Wippf, MülhRh, Elbf, Wermelsk. — Allg. von der Brunst Dinsl-Aldenr. — γ. üppig, stark wachsen, von Gewächsen uWupp, Mörs-Friemersh. — 2. trans. etwas hastig wegwerfen, hinwerfen, schleudern Saarbr, Ottw. Sten bruse; ich honne geschmess un gebrust; brauchst mer's awer net so dahin ze br.! RA.: Der hat mer e Brand dehin gebrust empfindlich Treffendes vorgeworfen.

 

   Ge-heer n.: 'Heer'. Volksgl.: In den zwölf Nächten nach Weihnachten heert mer es wild Geheer bruse [ PS-Hilst]. Südhess. II 1168; Bad. II 326.