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 RhWB Affront (Bd. 1, Sp. 76)   ElsWB Affrunt (Bd. 1, Sp. 20a)   NRhWB Affront (Bd. 9, Sp. 936) 
  NRhWB Affront afront  Mosfrk n. Mos, NEif, Aach; afrunt Bitb-Rittersd Speicher, Prüm-Mürlenb, Köln; afroŭnt Eup; afroŋk Heinsb-Karken; afjront Dür m.: 1. Schimpf, Kränkung, Beleidigung, Missachtung. Da's en A. es ist eine Schande, schimpfliche, beschämenswerte Sache. Den micht mir A. Eich komm en A bei dem durch Beschimpfung, Verleumdung. Enem allerhand A. aəndohn Eup. Enen an (in) A. zetzen einen vor andern beschämt machen, blamieren Bitb. Deən hat mir en A oəgedohn einen schlechten Streich gespielt Bitb-Bickend. Enem en A. spillen übeln Streich spielen Trier. — 2. Selbstbeschimpfung, Schande. Mer kann sich nürends mih an den A. setzen, wie am Dösch iwert Essen Bitb.

 

  Affrunt [Àfrùnt Hi. Ruf. bis Ndrrödern.] m., meist Pl. [-ə] Beleidigung, Schimpf, Vorwurf. Eiⁿm A. macheⁿ Hf. Alli A. antʰuen Z. Eineⁿ in A. stelleⁿ ebd. Wenn einer ein Geschenk nicht annimmt, sagt man: Wurs mⁱr doch die A. net macheⁿ Dü. Ironisch bei einem Glücksfall: Dis is dir allewëj e. A. dies ist wahrscheinlich eine Beleidigung für dich Ruf. ‘Er het mer e-n-Affrunde gemacht, der Schandflek der’ Pfm. III 2. — frz. affront.

Zss.

 

  RhWB Affront m.: zu 1. noch Simm-Ebschd, Saarl-Berus, Saarbg-Wellen, Trier-Stdt, Malm-Bülling Kromb. — 3. kleines Unglück Malm-Thommen.