-mal Adv.: 'zweifach', zwäämol, zwee-, zwaa- s. PfWB zwei [mancherorts, Karch Jockgr/ Nd'horb 102, 130, 192 Lambert Penns 186]. RA.: z. gescheit 'sehr schlau' [ KL-Bann]. Ich saan der's kee z. 'Höre besser beim ersten Mal auf mich' [ KU-Diedk]. Ich bin ken Parrer, wu z. prerricht, dass. [ LU-Böhl, LU-Friesh Muttstdt Oggh LA-Mörzh Nd'hochstdt GH-Kand]. Z. gewannert is eemol abgebrennt [ Gal-Dornf]. Der hot kään Appel (Beer) gesse, wann er nit z. g'schält war 'Er war immer auf seinen Vorteil bedacht' [ LU-Opp, LA-Nd'hochstdt]. SprW.: Wo Geld is, is de Deiwel, [Bd. 6, Sp. 1730] wo kääns is, isser z. [Krieger 21 Der Wasgau-Bote 1934 Nr. 13]. E gurer Gaul zieht z. on 'Ein tüchtiger Mensch läßt sich nicht so schnell entmutigen' [ KU-Schmittw/O]; and. Bed. beim Kartenspiel: wenn man nach einem Trumpf noch den Zehner ausspielt [ BZ-Dierb]. Wortspiel mit den Zahlen eins bis zehn: Denk emol än Mensch z. doohie, wann drei Fraue mit ehre veer Kinner in finf Läre gehe un for sechs Penning siwwe Gutsjer kaafen, missen se achtgewe, wann se noigehe, daß se net uf die Zehn getret krien [Kaislt]. RhWB Rhein. IX 892. — | | PfWB zwei-mal -ai-, –ęi-, –ē-, –-, –ei-, –twē-, –ei-, –īə- (s. S.) Allg. Adv.: wie nhd.; dem muss mer alles zw. sage Rip, Allg.; zw. zwä is vier May, Allg. RA.: Dat gläw eich zw. das glaube ich nicht Simm-Laub, Meis-Merxh; ich glawen et zw., einmol, dat et geloge es, un einmol, dat et net wohr es Kobl. In der Mihl (Mühle) sat mer's zw. hiermit lehnt man die Wiederholung von bereits Gesagtem ab Saarbr-Stdt, Rhfrk, Mosfrk; de Pastur preddig net zw. für et selve Geld dass. Rip; em Esel säht mer et zw. Prüm-Ihren; ale Leit säht mer et zw. Neuw-Dierd, — on Esele s. mer et zw. Bo-Meckenh; zw. son kost Geld (Bockseknepp wollen se net) Neuw-Dierd, Rheydt. De list sich dat nöt zw. son das tut er sofort, ist erpicht darauf, es zu tun Trier-Stdt, Verbr.; dem brauchste dat nit zw. ze son Kobl-Bendrf, Verbr. De nit (nimmt) et zw. half der Wucherer Siebengeb. De hät zw. he (hier) gerofe als die Nasen ausgeteilt wurden, d. h. er hat eine grosse, dicke N. Köln-Stdt. Al Lück (Leute) sin zw. Kinder ebd. Emol ös net zw.! Aach-Breinig, Verbr. Ens es nit immer, on tw. es net döckes (oft) Sol. Wenn mer iən Diəl (Teil) tw. duon küən (könnte), dann dät mer manch Diəl nit Remschd. Beister (besser) zw. gemeisse (-messen) äls eəmol vergeisse (-gessen) Aach, Dür, Köln, Eup, SNfrk. Bäter tw. gebloəsen, als ens de Mongk (Mund) verbrennt Kemp-Süchteln. Dat es so secher as tw. twē viər es! Gummb-Berghsn, Allg. Dene ehr Hinkel (Hühner) leə zw. am Dag un gen ach noch die Kaffimilch Simm-Laub. Et os ēnes, sot de Frau, un schoss (schiss) zw. Daun-Tettschd. |
| Im Wörterbuch eingetragene Verweise | | | zwei PfWB ·zweimal RhWB |
| | | Im Wörterbuch eingetragene Verweise | | | zwei-mal PfWB |
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