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 PfWB zusammen-läuten (Bd. 6, Sp. 1699)   ElsWB zˢammeⁿfaʰreⁿ (Bd. 1, Sp. 128a) 
  -läuten schw.: 'mit mehreren oder allen Glocken läuten', -laide, -laire [verbr.], -laile [ KU-Bedb], -lille [IB-Ensh (Glass 115)], auch subst. das Zammelaide, Samme-, Sesamme- u. a. [mancherorts]; im allgemeinen wird unmittelbar vor Beginn des Gottesdienstes zusammengeläutet (2. oder 3. Läutesignal). Es lait sesamme [ RO-Dielkch].

[Bd. 6, Sp. 1700]
Hot's schun zammegeleit? [ NW-Freinsh]. RA.: Der geht in die Kerch, wu's mit de Schoppegläser zammelait, von einem, der sonntags lieber ins Wirtshaus als in die Kirche geht [LU-Opp, verbr., Kleeberger 96 Wilde 263]. Rhein. VII 727; LothWB Lothr. 556; ElsWB Els. I 627. —

 

  PfWB  LothWB zˢammeⁿfaʰreⁿ intr. 1. heftig erschrecken. Ich biⁿ ganz zammegfaʰreⁿ, won-iʰ ghört ha, ass s bi uns brënnt Co. Ich bin verschrockeⁿ, dass iʰ ganz zammegfaʰreⁿ bin Hf. 2. zusammenstürzen, niederfallen infolge von Unwohlsein od. einem Schlage Su. 3. mit Wagen aneinander fahren, aneinander rennen im Lauf: s sin zwei Iseⁿbäʰn zämmegfaʰreⁿ Co. tr. 3. mit einem Wagen während der Fahrt umstossen, umrennen: ër het deⁿ Stëckeⁿhufeⁿ zämmegfaʰreⁿ Katzent. E Pfosteⁿ z.

[Bd. 1, Sp. 128b]
Dü. 4. im Ackerbau: wenn man den Acker in der Mitte zu pflügen anfängt, so dass die mittleren zwei Furchen aufeinanderfallen und die übrigen sich dann daranlehnen, rechts herum pflügen, Syn. e Stück hottrum f. K. Z.