-läuten schw.: 'mit mehreren oder allen Glocken läuten', -laide, -laire [verbr.], -laile [ KU-Bedb], -lille [IB-Ensh (Glass 115)], auch subst. das Zammelaide, Samme-, Sesamme- u. a. [mancherorts]; im allgemeinen wird unmittelbar vor Beginn des Gottesdienstes zusammengeläutet (2. oder 3. Läutesignal). Es lait sesamme [ RO-Dielkch]. [Bd. 6, Sp. 1700] Hot's schun zammegeleit? [ NW-Freinsh]. RA.: Der geht in die Kerch, wu's mit de Schoppegläser zammelait, von einem, der sonntags lieber ins Wirtshaus als in die Kirche geht [LU-Opp, verbr., Kleeberger 96 Wilde 263]. Rhein. VII 727; LothWB Lothr. 556; ElsWB Els. I 627. — | | PfWB LothWB zˢammeⁿfaʰreⁿ intr. 1. heftig erschrecken. Ich biⁿ ganz zammegfaʰreⁿ, won-iʰ ghört ha, ass s bi uns brënnt Co. Ich bin verschrockeⁿ, dass iʰ ganz zammegfaʰreⁿ bin Hf. 2. zusammenstürzen, niederfallen infolge von Unwohlsein od. einem Schlage Su. 3. mit Wagen aneinander fahren, aneinander rennen im Lauf: s sin zwei Iseⁿbäʰn zämmegfaʰreⁿ Co. tr. 3. mit einem Wagen während der Fahrt umstossen, umrennen: ër het deⁿ Stëckeⁿhufeⁿ zämmegfaʰreⁿ Katzent. E Pfosteⁿ z. [Bd. 1, Sp. 128b]
Dü. 4. im Ackerbau: wenn man den Acker in der Mitte zu pflügen anfängt, so dass die mittleren zwei Furchen aufeinanderfallen und die übrigen sich dann daranlehnen, rechts herum pflügen, Syn. e Stück hottrum f. K. Z. |
| | |