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| 1) binse, mhd. semede, s. oben semde. sende, plur. die senden, aliis bins, binsen. 2, 580. scirpus, sende Nemnich; juncus conglomeratus, knopfsende, glatte sende. ebenda; 3, 434 führt auf strick-, dach-, woll-, blasensenden; rutsche, knopf-, dochtbinse, sende, juncus conglomeratus 2, 240a; W. Scherffer braucht sende (s. 243), der heutigen mundart Schlesiens scheint das wort fremd zu sein, vgl. 90a. zeitschr. 5, 477. a. a. o. verzeichnet es für 1) spanisches rohr, wie es in den schulen gebraucht wird; 2) sehne oder saite, die straff über das spinnrad gezogen ist; ob das zweite zu semde, binse, gehört, ist unsicher, s. Weinhold unter bîse. deutsch-ungar. ist sendel, m. binse 289a. 2) sende heiszt auch das heidekraut, erica carnea et vulgaris 2, 305; vgl. oben sendach. 3) send, f., säd, futterkorb, auch der inhalt, e säd häcksel. 2, 244; sêde, f. gemisch von heu und spreu, das auf der häckselmaschine geschnitten und dem vieh mit wasser gegeben wird. 21a.
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