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| PfWB Zahn-schneide (Bd. 6, Sp. 1529) | PfWB Schneide (Bd. 5, Sp. 1292) | PfWB Hacken-schneide (Bd. 3, Sp. 556) | |||||||||||||||||||||||||||||||||
1. a. 'geschärfte Seite eines Werkzeuges (Axt, Beil, Hacke, Haue, Messer, Rasiermesser, Sense, Sichel)', Schneid (naid) [verbr., Lambert Penns 137]; Pl. Schneide [mancherorts], Schneire (nairə) [ GH-Nd'lustdt, mancherorts]; Zs.: PfWB Axt-, PfWB Beil-, PfWB Hacken-, PfWB Hammer-, PfWB Hau(en)-, PfWB Hepen-, PfWB Sensen-, PfWB Sichel-, PfWB Zahnschneide; die Sch. vun de Ax [ KU-Bedb]; die Sch. an de Hack [ PS-Schmalbg]; käin Sch. halle, von einem Werkzeug, das trotz Schärfen bald wieder stumpf wird, weil es nicht aus [Bd. 5, Sp. 1293] hartem Stahl hergestellt ist [ KU-Schmittw/O]. Die Ax hat e guri Sch. [ PS-Hintwdth]. Die Hack hot e Sch. vorne [ BZ-Dernb]. Die Sens hot die Sch. velor, ist stumpf geworden [ PS-Fehrb]. Fahr mol an die Sch. 'Prüfe einmal, ob die Sense noch scharf ist' [ KL-Matzb]. RA.: Uff dere Sch. kammer reire 'Diese Sch. ist so stumpf, daß man sich darauf setzen kann' [ BZ-Dierb]. Soll ich die Sch. orrer de Ricke 'Messerrücken' nemme?, Frage des Rasierers an einen flaumbärtigen Jüngling [ GH-Zeisk]. 's steht jetzt uff des Messers Schneid 'Die Sache muß sich jetzt entscheiden' [ GH-Schwegh, BZ-Dernb]. 's geht off Messers Schneire 'Die Sache ist gefährlich' [ GH-Nd'lustdt]. Volksgl.: Leg' nie e Messer mit der Schneid noch auße, sunscht misse sich die arme Seele druf setze [ BZ-Dernb]. — b. 'scharfe Seite des Maurerhammers' [Zweibr RO-Bistschd Mannw Wintbn KL-Weilb Weltb PS-Vinn KB-Zell NW-Frankeck Kallstdt GH-Wörth]; Syn.: PfWB Bahn 4c, PfWB Pinne1, PfWB Feder 3f, PfWB Fläche 2a, PfWB Vorderspitze, PfWB Hammerbahn, PfWB Hammerschneide, PfWB Hammerspitze, PfWB Scharfkante, PfWB Schmalbahn 2, PfWB Spitze, PfWB Zweispitze. — c. 'Schleifseite eines Wetzsteines' [ KU-Herschw/Petth RO-Dielkch Obd KL-Frankst KB-Kriegsf NW-Kallstdt SP-Mechth]. — d. 'Kante des Schneidezahnes' [ KU-Kaulb RO-Lohnsf LU-Neuhf NW-Erph]; die Sch. vum Zahn [ KU-Kaulb]; die Sch. am meim Zahn [ LU-Neuhf]. — 2. 'Spitze, Grat, Kamm eines Berges, hochgelegene, zugige Stelle' [ KU-A'glan Schmittw/O WD-Niedkch ZW-Battw]; uff de Sch. [ KU-Schmittw/O]. — x 3. 'Rand des Stuhles' [ Don-Gottlob]; vgl. PfWB Schneppe1. — 4. 'scharfer Geschmack einer Speise'. Der Essig hat Sch. [ ZW-Battw L'wied]. — RhWB Rhein. VII 1596; LothWB Lothr. 458 Schneid, 460 Schnid; ElsWB Els. II 493 Schnid; DWB DWb. IX 1245 ff.
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